Strategischer Optimismus: Mehr als nur gute Laune

Shownotes

In dieser Folge sprechen wir offen darüber, warum echter Optimismus im Job mehr ist als nur positives Denken. Wir diskutieren, wie strategischer Optimismus Führungskräfte und Teams nach vorne bringt, ohne Risiken und Realität auszublenden. Anhand praktischer Beispiele aus unserem Berufsalltag zeigen wir, wie ambitionierte Ziele erreichbar werden – und wo die Grenze zur Naivität liegt. Wir teilen Erfahrungen, Zahlen und Denkanstöße, wie Führung und Motivation im Unternehmen durch einen optimistischen Ansatz nachhaltig gestärkt werden. Hör rein und finde heraus, wie du mit strategischem Optimismus deinen Arbeitsalltag und deine Ziele neu gestalten kannst.

TU München

https://www.tum.de/

Risikomanagement

https://de.wikipedia.org/wiki/Risikomanagement

Business Case

https://de.wikipedia.org/wiki/Business_Case

Supplements

https://de.wikipedia.org/wiki/Nahrungserg%C3%A4nzungsmittel

Transkript anzeigen

00:00:05: Hallo Franzi.

00:00:06: Hallo.

00:00:07: So, ich habe ja eben gerade schon in der Vorbereitung gesagt, ich weiß nicht, wie ich anfange.

00:00:12: Bist du ein optimistischer Mensch?

00:00:14: Total, hundert Prozent.

00:00:17: Sehr gut, ich auch.

00:00:19: Das ist auch das, glaube ich, das Kern.

00:00:21: oder der Kern, die Kernsubstanz dieses Podcasts ist irgendwie Optimismus.

00:00:25: Egal, was irgendwie ist.

00:00:27: Es klappt irgendwie, wir kriegen es organisiert oder man kriegt überhaupt Dinge organisiert.

00:00:31: Optimismus und...

00:00:33: Man glaubt, dann ist es

00:00:33: gut.

00:00:35: Ja und genau um das Thema soll es heute gehen.

00:00:38: Und zwar Optimismus klingt ja nett, aber irgendwie auch naiv.

00:00:44: Gerade in Strategieführung, Organisation.

00:00:47: Dennoch möchte ich heute darüber mit dir reden.

00:00:53: Karriere ist kein Ponyhof.

00:00:54: Der Podcast über Mythen macht uns selbst Zweifel im Berufsleben.

00:00:57: Franziska und Sebastian sprechen über Aufstieg und Ausbrennen.

00:01:01: Herkunft

00:01:02: und Haltung.

00:01:02: Und warum Leistung oft nicht reicht.

00:01:05: Für alle, die ihren eigenen Weg gehen und nicht auf dem Ponyhof stehen bleiben wollen.

00:01:14: Du hast gerade schon gesagt, du bist ein optimistischer Mensch.

00:01:16: Ich auch.

00:01:18: Aber nur dreizehn Prozent der Mitarbeitenden sind optimistisch.

00:01:22: Und deswegen möchte ich heute eigentlich mit dir darüber sprechen über das Wort oder über den Begriff strategischer Optimismus.

00:01:30: Also man weiß ja, das Umfeld ist schlecht.

00:01:33: Vielleicht sind die Rahmenbedingungen schlecht und trotzdem muss man ja optimistisch sein.

00:01:38: Und deswegen würde ich gerne mit dir einsteigen, was eigentlich den Optimismus vom strategischen Optimismus unterscheidet.

00:01:45: Was denkst du?

00:01:47: Ist das überhaupt ein Unterschied?

00:01:50: Also mein Optimismus.

00:01:52: Da gibt es einen Grundsatz dahinter und der heißt, was kann im schlimmsten Fall passieren?

00:02:01: Beim strategischen Optimismus ist, wer die Grundsatzfrage genau dieselb.

00:02:05: für mich, das kann im schlimmsten Fall passieren.

00:02:08: Hinterlegt, aber wirklich strategisch denken mit Chancen und Risiken.

00:02:13: Also Strategie hat für mich auch immer zu tun, guck nach links und nach rechts.

00:02:19: Beispiel, was bei uns im Finanzbereich.

00:02:23: immer so ein bisschen für Diskussionen angeregt hat, verschiedene Rollen.

00:02:31: Vertriebsleiter, ich habe ein neues Produkt.

00:02:34: Das ist so geil, das muss unbedingt auf den Markt.

00:02:38: Zum Beispiel Supplements, die gehen doch gerade durch die Decke, lass uns doch Osterhasen produzieren mit Schokolade aus Supplements.

00:02:47: Und du als Controller.

00:02:51: Das ist bestimmt

00:02:52: eine wahre Geschichte.

00:02:53: Aus

00:02:54: der Realität.

00:02:57: Finde ich geil.

00:02:57: Aber bitte jetzt nicht klauen, geschützt.

00:03:01: Ne, aber ein guter Bekannter und ich, wir machen beide ein Webinar, wo es um das Thema Coaching Tools geht und dann machen wir auch ein Rollenspiel.

00:03:11: Und das Seminar um Coaching Tools und Perspektiven wechselt, das richtet sich vor allem aus dem Finanzbereich.

00:03:18: Und daher dieses Reun-Spiel, was wir tatsächlich auch spielen und uns überlegt haben.

00:03:22: Und was ich sagen möchte genau und dann auf der Controller Seite ist es dann, naja, aber lass uns doch mal auf die Zahlen gucken.

00:03:29: Der Business Case, der rechnet sich doch gar nicht, ja?

00:03:32: Jetzt hier dieses neue Produkt auf den Markt zu bringen, da brauchen wir neue Maschinen, da brauchen wir neue Investitionen.

00:03:42: Da müssen wir neue Marketing-Maßnahmen aufsetzen und wir haben aber den Markt noch gar nicht so ergründet, dass wir überhaupt ein bisschen davon abschöpfen können, was überhaupt ein Marktpotenzial da ist und sowas.

00:03:53: Also alles tiefrot.

00:03:56: Aber wenn wir das so und so machen und das sind zum Beispiel vielleicht die Chancen einen leichten Marktanstieg zu machen und dann erstmal zu testen pilotmäßig und mal gucken wie so läuft Chance, Risiko, was anderes.

00:04:12: Also.

00:04:13: Das ist für mich strategischer Optimismus in Chancen und Risiken zu gucken.

00:04:19: Aber Risiken, ich muss sie minimieren und Chancen, ich muss sie ergreifen.

00:04:23: Ja, ich finde gut, dass du Risiken gesagt hast, weil das ist für mich auch strategischer Optimismus.

00:04:30: Du hast ja ein Ziel, also du musst die Zukunft der irgendwie gestalten, trotz Risiken.

00:04:35: Und wenn du dir, oder wenn du deine, deine Schaffenskraft im Grunde dadurch kleinredest, dass es Risiken gibt, dann kannst du ja nicht in die Zukunft planen und Dinge strategisch ändern.

00:04:49: Und deswegen brauchst du diesen strategischen Optimismus, der nicht heißt, dass du alles toll findest, sondern dass du ganz bewusst sagst, ja, ich allokiere irgendwie Ressourcen unter Unsicherheit, nämlich ich hab Risiken.

00:05:02: Und wie komme ich denn dahin?

00:05:03: Du hast gerade schon diese kleinere Schritte machen, vielleicht Dinge ausprobieren.

00:05:06: Der Business Case ist vielleicht rot, aber vielleicht gibt es vier, fünf Stellschrauben, wo man vielleicht nochmal guckt.

00:05:11: die Supplements kauft man vielleicht, wo hat der Sagen für den Osterhasen?

00:05:16: Und dann ist das nämlich eigentlich Optimismus, der dafür notwendig ist, um eine Strategie unter Unsicherheit überhaupt formulieren zu können.

00:05:25: Und deswegen, denke ich, brauchen Führungskräfte strategischen Optimismus und die müssen denen auch immer ausstrahlen.

00:05:30: Also so schlecht das Leben ist, du musst auch deinen Mitarbeitern gegenüber sagen.

00:05:37: Das ist unser Ziel, wir werden das so oder so erreichen.

00:05:40: Das ist für mich dann eben auch strategisch optimistisch.

00:05:43: Und ich habe so viele Sachen erlebt in Unternehmen, wo man genau diesen strategischen Optimismus wirklich auch positiv, auch wenn es viele Leute genervt hat, erreicht hat.

00:05:56: Ich will jetzt gar kein konkretes Beispiel aus dem jetzigen Unternehmen geben, deswegen ein bisschen allgemeiner.

00:06:03: Aber man hat zum Beispiel sonst immer eine Deadline.

00:06:07: gehabt, die hat man bis zum Ende des Jahres eingehalten.

00:06:12: Und man weiß, im Normalfall, wenn alles richtig gut läuft, dann schaffe ich diese Deadline im März schon zu treffen.

00:06:22: Und dann kommt man mit diesem positiven Optimismus um die Ecke und sagt, hey Leute, alle anderen schaffen es auch.

00:06:28: Wir schaffen das auch, Ende März diese Deadline zu halten.

00:06:31: Nicht ein halbes Jahr später, wir schaffen den Ende März.

00:06:34: Und alle gucken dich so an.

00:06:36: haben wir noch nie geschafft.

00:06:37: Never ever.

00:06:38: Geht nicht.

00:06:40: Aber dann zu pushen.

00:06:41: Wir schaffen das.

00:06:43: Was braucht ihr?

00:06:44: Das ist die entscheidende Frage.

00:06:45: Was braucht ihr, damit wir es schaffen?

00:06:48: Welche Ressourcen, wie müssen wir anders zusammenarbeiten?

00:06:51: Ganz oft ist es, glaube ich, auch eine Chance zu ergreifen, ist der Grundsatz.

00:06:57: Was müssen wir anders machen oder wie müssen wir anders zusammenarbeiten, um diese Chance zu ergreifen?

00:07:02: Anstatt, ich kann die Chance nicht ergreifen, wenn ich alles weiterhin so mache.

00:07:05: wie ich es bis dato mache.

00:07:06: Dann wäre es keine Chance.

00:07:08: Dann wäre es der gerade linige Weg.

00:07:09: Das Beispiel finde ich super, weil ich habe, als ich Wirtschaftsinformatik studiert habe, nee, als ich promoviert habe, gab es einen Professor an der TU München, Kretschmer, und der hat ein, ich weiß gar nicht, wie er es genannt hat, Management-Zyklus.

00:07:25: Das Management setzt Ziele, also das, was du gerade gesagt hast, wir schaffen den Termin, ohne zu sagen wie, hat er gesagt, Das versetzt erst mal die Mitarbeiter in Aktion.

00:07:36: Und die machen sich dann Gedanken darüber wie sie das erreichen ob das Ziel überhaupt erreichbar ist oder nicht.

00:07:41: das ist die manager erst mal egal.

00:07:45: Deswegen kommt es auch manchmal zu der Situation das Mitarbeiter sagen was haben die sich schon wieder ausgedacht.

00:07:51: Dennoch setzt es die Leute in Aktion und überlegen wie können wir es denn erreichen.

00:07:56: Ist mir nur gerade eingefallen bei dem Beispiel.

00:07:59: Aber dann ist sie.

00:08:02: Und viele der Mitarbeiter sind ja dann pessimistisch und sagen, das schaffen wir nicht, haben wir noch nie erreicht.

00:08:07: Aber ist das dann nicht so, dass gerade pessimismus dann realitätsnah oder eigentlich realistischer ist?

00:08:15: Ich glaube auch dieser pessimismus von schaffen wir nicht, haben wir noch nicht erreicht, der spricht ja aus Erfahrungen.

00:08:22: Und Erfahrung ist dann gleich, so war es halt in der Vergangenheit und da war es die Realität.

00:08:31: Und dann noch muss halt irgendein Weg dazwischen finden.

00:08:33: Ich glaube, das ist Weg finden, das ist ganz wichtig.

00:08:37: Vielleicht ist auch Realität gar nicht so.

00:08:41: das Problem von Optimismus, will ich mal so sagen, sondern Pessimismus schützt, der erst mal davor jetzt ad hoc Fehler zu machen, weil man vielleicht Erfahrung hat, wie du gerade gesagt hast.

00:08:55: Aber man muss ja langfristig denken und dann ist Pessimismus ja nicht angebracht.

00:09:00: Du musst ja einen Weg finden, also du musst ja überlegen.

00:09:04: Was sind meine Risiken?

00:09:05: Was sind Handlungsspielräume, die ich habe?

00:09:08: Und das passt jetzt deswegen eigentlich vorhin.

00:09:10: Das passt ganz gut zu zwei, sechs und zwanzig mal darüber nachzudenken.

00:09:13: Was behindert mich eigentlich jetzt aktuell?

00:09:15: Was ist aber mein Ziel, zwei, sechs und zwanzig am Ende des Jahres und vielleicht so ein bisschen strategischen Optimismus zu haben und zu überlegen, ja, Realität soll man ja nicht ausblenden, wenn man Optimist ist.

00:09:28: Ja, sonst wäre man naiv.

00:09:30: Darum geht es ja nicht.

00:09:31: Es geht nicht darum, naiv zu sein, sondern um optimist zu sein, zu sagen, okay, ich muss systematisch meine Risiken, meine Aufwände bewerten und gucken, wie komme ich dann ans Ziel oder schafft den Weg dann am

00:09:43: Ende?

00:09:44: Und dann ist es aber wichtig wirklich diesen Weg dahin auch zuzuhören, was dir auf den Weg mitgegeben wird.

00:09:51: Weil auch das habe ich schon oft erlebt, dass dieser strategische Optimismus zu diesem Ziel Und das hatten wir in der Folge davor auch ambitioniertes Ziel.

00:10:00: Manchmal steckt man sich zu hoch ambitionierte Ziele, wo man schon weiß, die sind gar nicht realistisch.

00:10:06: Aber wir kommen wesentlich stärker dahin, als wenn ich ein realistisches Ziel habe und freuen uns auch mehr.

00:10:16: Aber dann trotzdem ... hinzuhören, was die Organisation oder die Wegbegleiter mir zwischendrin hingeben, weil, wie gesagt, das habe ich auch schon oft erlebt, das Ziel ist gesetzt und es wird nicht abgewichen, egal mit welchen Konsequenzen.

00:10:31: Obwohl

00:10:32: auch

00:10:32: die wichtigen, ich sage mal sparing parkner und Leute, die eine realistische, optimistische Einschätzung denn trotzdem auch haben, die sagen, nicht machbar.

00:10:44: Also kannst du machbar machen?

00:10:46: Aber du verbrennst alles andere und wirst ein absolutes Chaos reinrennen.

00:10:51: Und diesen Ton dann auch zu hören, zu sagen, okay, habe ich gehört?

00:10:55: Dann kannst du natürlich nochmal die Frage stellen, was braucht ihr?

00:10:58: Genau.

00:10:58: Aber vielleicht reicht, ist diese Frage dann zu spät.

00:11:04: Weil man schon zu fortgeschritten ist, dieses Ziel nicht zu erreichen.

00:11:10: Aber ich glaube, das ist genau die Grenze zur Naivität.

00:11:12: Ja.

00:11:13: Weil bist du optimistisch heißt es ja.

00:11:17: Wir werden das schaffen, das sind unsere Risiken.

00:11:20: mit dem und dem Weg und mit der Frage, was braucht ihr dafür?

00:11:24: Bin ich der Meinung, wir schaffen das.

00:11:26: Sozusagen wir schaffen das, egal was ihr sagt, ist ja schon wieder ziemlich naiv oder dumm.

00:11:30: Ja doch, eigentlich ist es dumm.

00:11:33: Nicht auf seinem Experten zu hören, die vielleicht Erfahrungen haben.

00:11:36: Oder zumindest, wenn du nicht eine bessere Lösung hast.

00:11:40: Das kann ja auch sein, dass jemand sagt, wir schaffen das, weil wir machen x, y anders.

00:11:48: Deswegen denke ich, ist Realität, also bei Optimismus heißt nicht Realität ausblenden, sondern du brauchst die Realität, um diesen strategischen Optimismus zu verbreiten oder zu haben, weil sonst kannst du gar nicht begründen, warum das jetzt das Ziel ist, was wir haben oder warum wir das schaffen können.

00:12:07: Ich habe mal rausgesucht, paar Zahlen, weil wir haben in den letzten Folgen immer recht wenig Zahlen gehabt, jetzt habe ich wieder Zahlen rausgesucht.

00:12:13: Sehr schön, ich mag Zahlen.

00:12:14: Ja, ich auch.

00:12:18: Also zu erwarten war folgende Zahlen.

00:12:20: Teams mit optimistischen Führungskräften haben eine höhere Produktivität, nämlich einund dreißig Prozent höher.

00:12:25: Das ist recht viel.

00:12:28: Und die schaffen ihre Ziele auch.

00:12:31: Also, dreinzwanzig Prozent haben eine höhere Zielerreichung, weil sie optimistische Führungskräfte haben, die nichts kleinreden, die eben auf Risiken hören, die genau deswegen das Ziel erreichen, weil sie Probleme aus dem

00:13:08: Weg räumen.

00:13:16: Ja und es fängt ja bei der Führungskraft an.

00:13:17: Also deswegen strategischer Optimismus.

00:13:19: Das muss dann abferben auf die Mitarbeiter.

00:13:22: Denn die haben dann natürlich eine höhere Wahrscheinlichkeit, ihre Ziele effektiver zu erreichen.

00:13:27: Weil man sich ja genau Gedanken macht darüber, wie ist die Realität.

00:13:31: Und der Chef sagt, wir schaffen das.

00:13:33: Gucken wir mal, wie wir das schaffen.

00:13:35: Und man arbeitet ja zusammen auch an einem Ziel.

00:13:37: Ich finde aber, um unterstützen, um diesen strategischen Optimismus auch auszuleben, ist das Thema Motivator.

00:13:45: Sehr, sehr entscheidend.

00:13:46: Ich kann natürlich strategisch optimist sein, indem ich daran glaube, aber wenn ich es nicht schaffe, die Leute zu motivieren und Wertschätzen zu pushen, dann werde ich da auch nicht entkommen.

00:13:59: Weil dann bin ich ein Einzelkämpfer.

00:14:00: Und dann schaffst du vielleicht sogar das Gegenteil, nämlich demotivierte Mitarbeiter, weil du das nicht transportiert hast.

00:14:05: Und das hatten wir, glaube ich, in einer Folge, wo es um Gesundheitskosten gegen, wo es darum geht, über Life Balance weiter ist, genau.

00:14:12: Und das ist ja natürlich ein Faktor dafür, zu sagen, okay, ich gehe gerne zur Arbeit und werde nicht so häufig krank, weil ich nicht überlastet werde, weil ich ja positiv optimistisch denke und auch den Weg sehe, weil wir schaffen das dahin.

00:14:26: Also nicht nur Produktivitätserhöhend, sondern vielleicht sogar senkt es die Gesundheitskosten von so einem Unternehmen, weil die Leute einfach motivierte sind.

00:14:37: Mehr habe ich dazu jetzt auch nicht gefunden an Zahlen, aber ich fand die jetzt schon ... Erstmal ist es offensichtlich, wenn die Beführungskraft optimistisch und positiv ist und auch Wege präsentiert.

00:14:47: Vielleicht am Anfang eines Jahres.

00:14:49: Genau das präsentiert, dass dann alle Mitarbeiter mitziehen.

00:14:55: Und die kleinen optimistischen Meilensteine dann auch zu feiern.

00:15:00: Ja, das ist vielleicht auch gut.

00:15:01: Ja, stimmt.

00:15:03: Was würdest du sagen, woran erkennt man strategischen Optimismus im Alltag?

00:15:10: An der Ausstrahlung.

00:15:11: Ausstrahlung.

00:15:13: Erstens, zweitens genau an dieser Frage, was braucht ihr?

00:15:17: Also ich sehe das Ziel, aber wie du eingangs auch gesagt hast, der Weg dahin, den dürft ihr mit mir bestimmen oder alleine bestimmen und ich vertraue euch oder wie auch immer nachher die Konstellation ist.

00:15:35: Und an Präsenz auch, weil ich kann ein Ziel oder eine Chance oder ein Risiko nennen.

00:15:44: Aber ich muss es auch verfolgen.

00:15:48: Nicht mal im Sinne von von Kontrolle, sondern von wie kann ich eben unterstützen?

00:15:54: Ja, du hast vorhin ein paar mal gesagt, dass man auch erkennen muss und zuhören muss.

00:16:00: Und ich denke, das ist ganz wichtig, dass man an einer strategisch optimistischen Führungskraft erkennt, man daran, dass sie zuhört, dass sie auch Leistungen wahrnimmt und von einer Person, dass sie Ideen fördert.

00:16:16: und vielleicht Beteiligung einholt, auch von den Mitarbeitenden, weil letztlich muss man es jetzt zusammen schaffen und nicht alleine.

00:16:25: Ich habe noch zwei andere Punkte, die ich interessant finde, wo wir vielleicht auch mal darüber nachdenken können.

00:16:31: Ich denke, dass jemand, der strategisch optimistisch ist, langfristig optimistisch ist, kurzfristig durchaus nüchtern, Zahlen getrieben, genau weiß, was kurzfristig machbar ist und was nicht machbar ist, aber langfristig eine Vision hat, um die kommunizieren kann.

00:16:51: Kurzfristig weiß, wir stehen an der Baseline, da sind wir jetzt, das können wir nicht ändern, aber Zukunft ist das.

00:16:59: Und dass das jemand kommunizieren kann, dann denkt jemand, glaube ich, strategisch, optimistisch.

00:17:06: Zweiter Punkt

00:17:07: ist... Also eigentlich der Gegensatz zu strategischen Optimismus.

00:17:13: Ja, Pessimismus ist das Gegenwort eigentlich dazu.

00:17:17: Ja, er kann was in das taktische Pessimismus.

00:17:21: Ja, das ist jemand, der wirklich die destruktiv ist.

00:17:24: Also wirklich auch sagt, nee, das schaffen wir nicht, das können wir nicht.

00:17:27: Wir sind alle doof.

00:17:29: Diese Kuliriker vielleicht auch.

00:17:31: Das denke ich nur strahlt sich dann auch so.

00:17:33: Vielleicht

00:17:34: auch im Sinne von Überforderung.

00:17:35: Ja, genau.

00:17:37: Ja, stimmt.

00:17:40: Und ja, jemand, der Angstritorik rüberbringt, der sagt so, ihr ... Könnte das ja eh nicht.

00:17:44: Ich habe das die letzten Jahre schon nicht geschafft.

00:17:46: Warum sollte man es jetzt schaffen?

00:17:48: Jemand, der so ein Umfeld schafft, ist natürlich auch nicht geeignet für die Position, aber denkt auf jeden Fall nicht strategisch, optimistisch.

00:17:57: Ja, vor dem kann man Angst haben, wenn er sowas sagt.

00:18:00: Ja, ne Machtperson, ja.

00:18:03: Genau.

00:18:04: Hier so ein Donald Trump, der ist garantiert nicht strategisch, optimistisch.

00:18:12: Ich bei Unternehmen denke ich, ist es auch, sie investieren trotz Unsicherheit.

00:18:17: Also das sieht man glaube ich bei den großen Tech-Unternehmen, die haben auch unter Unsicherheit investiert und haben da große Gewinne rausgeholt.

00:18:23: Weil sie aber eine Chance gesehen

00:18:24: haben.

00:18:25: Weil sie eine Chance gesehen haben, weil sie gelernt haben, weil sie auch anders gearbeitet haben.

00:18:28: Also wenn man jetzt die Kulturen anguckt, das sind alles harte Unternehmen.

00:18:32: Aber die lernen viel.

00:18:33: Und Chance kann immer wehtun.

00:18:38: Also ich weiß gar nicht, wo dieses Wort im Sinne von Wortherkunft herkommt.

00:18:44: Aber eine Chance hört sich zwar positiv an, aber aus einer Chance kann natürlich nachher auch ein Risiko werden, aus dem Risiko kann auch eine Chance werden.

00:18:53: Je nachdem, weil wir sind ja auch in der Volatinenwelt unterwegs, welche Anbedingungen sich da ändern, ist vielleicht auch ganz wichtig, das zu wissen und das immer mal wieder zu betrachten.

00:19:06: Ja.

00:19:06: Da musste lernen, aber sonst ein... wird das nicht funktionieren.

00:19:10: Also gerade wenn du scheiterst, aus dem Scheitern lernen, ist natürlich was Positives.

00:19:13: Risiko muss

00:19:15: auch nicht immer schlecht

00:19:17: sein.

00:19:17: Gar nicht.

00:19:18: Also gerade wenn man es weiß, ist es ja gut.

00:19:20: Vielleicht wissen die anderen das nicht und du hast einen strategischen Vorteil, weil du das Risiko kennst.

00:19:24: Also das ist schon gut.

00:19:26: Oder aus dem Risiko hat eine Chance zu machen.

00:19:28: Ja genau.

00:19:30: Deswegen finde ich Risikomanagement eigentlich ganz spannend.

00:19:33: Das ist immer belächelt worden im Studium, auch in manchen Projekten, dass man darüber nachdenkt, ja, was könnte für ein Risiko eintreten.

00:19:41: Ich fand gar nicht so wichtig, was für ein Risiko kann eintreten, dass man das benennt, ist okay.

00:19:47: Für mich war immer interessant, wie wahrscheinlich ist das, dass das eintritt und was machen wir, wenn es eintritt.

00:19:54: Und wenn du den Plan nicht hast, dann wird es schwierig in die Zukunft zu arbeiten.

00:20:00: Und wenn du aber weißt, dass Risiko XY tritt zu zehn Prozent ein und wir machen dann genau das, dann hast du eine relative Sicherheit und kannst dann sagen, okay, da machen wir das.

00:20:11: Wir haben was weiß ich, Daten werden geklaut, was machen wir, wir machen das und das.

00:20:15: Das finde ich gut und dann kann man auch nach vorne planen.

00:20:18: Das blockiert einen einfach auch nicht.

00:20:20: Das ist

00:20:20: ein wichtiger Punkt, weil ich klar, also im Einsatz zusammenzufassen, was mir gerade so einfällt, im Risiko musst du die Kontrolle behalten.

00:20:30: dass du eine Sicherheit schaffen kannst.

00:20:33: Ja genau.

00:20:34: Bei einer Chance musst du die Kontrolle nicht behalten, weil was passiert im schlimmsten Fall.

00:20:38: Ja.

00:20:38: Das tut nicht so weh, aber im Risiko tut es vor allem weh.

00:20:41: Ja, ja genau.

00:20:43: Das stimmt und das macht das macht ja wiederum den strategischen Optimisten aus, der unter Risiko nach vorne plant.

00:20:48: Und jemand der das gut kann, kommt wahrscheinlich weit.

00:20:53: Ja.

00:20:55: Aber dann kommen wir zu dem Punkt, wann könnte das denn gefährlich werden, was meinst du?

00:20:59: Also wann kann strategische Optimismus gefährlich sein?

00:21:03: Hatten wir gerade schon diskutiert, wenn man nicht richtig zuhört und aus diesem zu viel Optimismus ein Esmus wird.

00:21:13: Und man die Warnzeichen, die eingesetzt werden, nicht hört und man wie ein Bulldose einfach so.

00:21:19: Ja, das stimmt.

00:21:20: Also wenn man die auf Gegenstimmen nicht hört.

00:21:22: Vielleicht auch seine Experten, die man hat nicht hört.

00:21:25: Stimmt.

00:21:27: Bulldose.

00:21:28: Vielleicht auch, dass man zu überzeugt ist, von dem, dass man das erreicht.

00:21:33: Das ist vielleicht auch nicht so gut.

00:21:34: Erkenne ich einige Manager, die ...

00:21:37: Ja, weil ein Bewusstsein ... ...

00:21:39: sehr selbstbewusst sind.

00:21:41: Man erreicht das nicht alleine, sondern es gehört immer eine ganze Portion von anderen Menschen dazu, die es mit dir zusammen machen.

00:21:49: Ja, ja, das stimmt.

00:21:52: Und wenn irgendwie hinter dem Optimismus oder hinter dem Plan und wie keine Substanz dahinter ist, also ... Zum Beispiel, du weißt die Risiken nicht und hast keinen Plan.

00:22:03: Dann ist das so leer.

00:22:03: Also dein Ziel ist so eine Wurthülse, ist einfach komplett leer.

00:22:09: Und dann ist es, glaube ich, auch negativ.

00:22:12: Ja, also vor allem auch wenn du kein Business Gate dahinter hast.

00:22:14: Also du willst jetzt ein neues Produkt irgendwie auf den Markt bringen, kannst du machen.

00:22:18: Wenn es dein eigenes Gate ist, dann bitte, das ist dein Risiko.

00:22:22: Aber wenn du dafür entscheidest und da hängen noch andere... Ja, Verantwortungsbereiche und andere Menschen mit dran.

00:22:28: Dann brauchst du da gerne ein bisschen länger drüber nachdenken.

00:22:31: Ja.

00:22:31: Und dann brauchst du auch ein Business Case mit Zahlen.

00:22:34: Das finde ich ist ein guter Punkt.

00:22:37: Was kann man dagegen tun, dass der Optimismus quasi kippt?

00:22:42: Also einen Einfall, das du gerade genannt, nämlich deine Zahlen im Griff haben.

00:22:46: Eben alles Szenarien.

00:22:48: Vielleicht mal durchspielen, durchplanen.

00:22:50: Das kann man ja ganz gut mit Business Cases machen, indem man dann... ... Annahmen trifft.

00:22:54: Unter welchen Annahmen können wir denn ... ... Kipppunkte definieren, an dem wir ... ... Entscheidungen treffen müssen zum Beispiel.

00:23:01: Dinge zu tun oder nicht zu tun.

00:23:03: Ganz wichtige Grundsatzregel ist da.

00:23:05: Ein Euro Umsatz ist nicht gleich ein Euro ... ... Gewinn.

00:23:08: Das darf man schon mal lernen.

00:23:09: Das kann man nicht oft genug wiederholen.

00:23:12: Das verwechseln viele.

00:23:14: Die, auch gerade ich war im Benjamin Ecommerce ... ... hört man auch viel bei Coaches und so.

00:23:19: Ich habe hier drei Millionen Umsatz gemacht ... ... im ersten Monat in meinem Shop.

00:23:24: Die grundsätzliche Frage, wie viel Gewinne hast du gemacht, wäre eigentlich viel sinnvoller.

00:23:29: Ja, das stimmt, aber man muss halt die Zahlen im Kopf haben und auch damit spielen können.

00:23:34: Das ist, glaube ich, wichtig.

00:23:36: Kritische Rollen im Team haben, denke ich, ist nochmal wichtig.

00:23:39: Das hast du vorhin schon ein paar Mal gesagt, die Gegenstimmen auch ganz bewusst haben.

00:23:43: Also kritische Denker nochmal jemand drauf gucken lassen, ob das total realistisch ist.

00:23:49: Und das finde ich, das darf ein strategischer Optimist auf jeden Fall auch machen, wenn er zum Beispiel, wenn es um ein Projekt geht und du darfst ja dein Projektteam selber zusammenwürfeln.

00:24:00: Schau, dass es wirklich divers ist.

00:24:02: Mit unterschiedlichen Meinungen, mit unterschiedlichen Perspektiven.

00:24:04: Mach nicht diesen Fehler, nur weil du, ich sag mal, Michael heißt und fünfunddreißig Jahre alt bist, dass da nur Michael jetzt mit fünfunddreißig Jahre sitzen.

00:24:14: Machst divers.

00:24:15: Ja,

00:24:15: richtig.

00:24:16: Das hat genau die Teamstruktur auch so.

00:24:19: aufspalten, dass du auch vielleicht wirklich Gegenstimmen hast, dass Leute sich ergänzen gegenseitig.

00:24:25: Ein strategischer Optimist hat auch keine Angst vor Gegenstimmen.

00:24:29: Richtig, würde ich auch so sehen.

00:24:31: Der hat ja keine Angst vor, weil er ja braucht.

00:24:36: Und er kann unterscheiden zwischen Zielen und Wunschdenken.

00:24:44: Führe mal ein bisschen mehr aus.

00:24:45: Ja, also... Man kann ja, ich hatte vorhin ja kurz dieses Management, das ist übrigens ein Dreieck von Kretschmer.

00:24:52: Ich glaube, kam danach, kam Messung und dann kam wieder neue, neue Ziele von Managern.

00:24:56: Aber wenn, wenn du halt aus der Führung heraus ... ... ein Ziel definierst, was ein Wunsch wäre.

00:25:04: Dann setzt du natürlich Leute in Aktion und wenn du dann nicht drauf reagierst, ... ... triffst du halt die falschen Entscheidungen.

00:25:10: Dann ist das nicht fundiert genug.

00:25:12: Und dann denke ich, ist das ... ist zu sagen, wir gehen jetzt diesen Weg, keine Entscheidung, sondern das wäre dann Wunschdenken.

00:25:21: Und dann wird das auch nicht akzeptiert beim Mitarbeitern und führt dann auch nicht zum Ziel.

00:25:30: Kann man das lernen?

00:25:33: Klar durch Mentoring.

00:25:36: Sehr gut.

00:25:37: Selbstreflektion.

00:25:39: Ja.

00:25:40: Und einer Portion Mut, sich zu trauen.

00:25:44: Und dann ist es die Erfahrung, die du dann sammelst.

00:25:47: Dann probierst du das immer wieder.

00:25:49: Ich glaube, man braucht natürlich eine Grundeinstellung von Optimismus.

00:25:52: Das denke ich nämlich auch.

00:25:54: Weil alles andere, wenn es jetzt deine Schwäche ist, Optimist zu sein, du kannst auch noch Schwäche nie eine Stärke machen.

00:26:01: Du kannst dieses Risiko abfedern.

00:26:03: Ja, aber das ist vielleicht ja ganz gut.

00:26:05: Wenn du sonst ein Pessimist bist, ich glaube, das widerspricht sich ja noch nicht mal.

00:26:08: Kannst du sogar ein strategischer Optimist sein?

00:26:11: Bist

00:26:12: du dann aber in der Kritikerrolle unterwegs als strategischer

00:26:14: Optimist?

00:26:14: Genau.

00:26:14: Du siehst aber Risiken vielleicht anders.

00:26:16: Kannst trotzdem sagen, na ja, wenn wir das... Was müsste denn passieren, damit wir es erreichen?

00:26:21: Das ist ja eigentlich schon die richtige Frage.

00:26:23: Da kann man ja pessimist sein und sagen, ja, sehr unwahrscheinlich, dass wir es erreichen.

00:26:27: Aber ich glaube, langfristig gesehen ist das ja immer möglich.

00:26:32: Und deswegen denke ich, es ist erstmal grundlegend eine Haltung.

00:26:35: Ich glaube nicht, dass man das primär grundsätzlich lernen kann.

00:26:40: Man kann entscheiden, ob man das als Führungsmethode benutzt.

00:26:43: strategisch optimistisch zu arbeiten.

00:26:45: Also es ist für mich schon eine Führungsentscheidung.

00:26:47: Das kann man ganz bewusst machen.

00:26:50: Aber jemand, der von Natur aus nicht selbst reflektierend ist, der sich keine Hilfe holt, der nicht auf andere hört, wird niemals strategisch optimistisch

00:27:00: sein.

00:27:01: Und vielleicht auch nochmal zurückgreifend auf der Folge davor.

00:27:05: Da haben wir ja über das Thema gesprochen.

00:27:10: Ja, sozusagen, wie fühlst du dich glücklich und zufrieden in einem Beruf?

00:27:14: Wenn du dich nicht glücklich und zufrieden an deiner Rolle fühlst, glaube ich, hemmt das auch strategischer Optimist zu sein.

00:27:21: Ja.

00:27:23: Und auch wenn du immer, also gerade wenn du strategisch denken sollst und immer operativ arbeitest, kann es auch passieren, dass du dann einfach, weil du musst ja nüchtern in der Realität bleiben, gar nicht strategisch optimistisch sein kannst.

00:27:36: Sobald es gar nicht geht, selbst wenn das deine Haltung ist.

00:27:38: Ja, du musst halt diesen visionären Blick auch einfach haben.

00:27:41: Es könnte ja sein, es könnte ja gut werden.

00:27:44: Lass doch mal gucken, dieses Szenario durchspielen, damit es wirklich richtig gut wird.

00:27:49: Ja, genau.

00:27:51: Was wäre dein Fazit?

00:27:53: Ich bin strategischer Optimist.

00:27:54: Das denke ich sowieso.

00:27:56: Sonst hätten wir, glaube ich, ein Podcast nicht gemacht.

00:27:58: Wir haben erst mal überlegt, wir wollen das machen.

00:28:01: Wir haben keine Ahnung, wie es funktioniert.

00:28:02: Ganz am Anfang, ob es funktioniert, ob wir Themen finden.

00:28:06: Aber wir haben, glaube ich, ganz strukturiert auch daran gearbeitet, dass wir jetzt fast ein Jahr, ne, nicht ganz, aber fast ein Jahr dran... daran arbeiten können.

00:28:16: Und nicht, weil wir wussten, dass es funktioniert.

00:28:18: Apropos

00:28:18: für ein Jahr.

00:28:19: Wenn wir ein Jahr den Podcast aufgenommen haben, machen wir hier eine Party.

00:28:22: Da müssen wir eine Party machen.

00:28:24: Auf dem Ponyhof.

00:28:25: Auf dem Ponyhof.

00:28:26: Richtig,

00:28:26: hier gibt es so einige Ponys.

00:28:27: Da machen wir das Bild, Sebastian.

00:28:29: Da

00:28:29: machen wir die armen Ponys.

00:28:33: Dann machen wir ein Bild.

00:28:35: Auf jeden Fall.

00:28:36: Auf jeden Fall.

00:28:37: Ich denke, strategische Optimismus.

00:28:39: Ich bin strategisch optimistisch, wenn ich ... entscheide, dass Zukunft gestaltbar ist.

00:28:47: Obwohl es Risiken gibt, obwohl ich die Realität kenne und ich handle halt entsprechend.

00:28:51: Das ist für mich strategisch Optimismus.

00:28:54: Und ich glaube, ich war das schon immer.

00:28:57: Also für mich ist das wirklich eine Haltung.

00:28:59: Ja,

00:29:00: ja,

00:29:00: glaube ich auch ist eine Haltung.

00:29:01: Und was ich jetzt aus diesem Gespräch auch noch mal mitnehme, ein strategischer Optimist kann ich, also es bedeutet auch Risiken zu sehen.

00:29:08: Es bedeutet nicht nur die rosa rote Prille zu sehen.

00:29:11: Ganz ungewaltig.

00:29:11: Es bedeutet halt... alles zu sehen, aber Vertrauen zu haben, dass es gut wird.

00:29:19: Ja, schönes Schlusswort.

00:29:20: Ich habe noch eine Aufgabe an die Hörerinnen und Hörer.

00:29:25: Und zwar würde ich euch bitten, immer drüber nachzudenken, welche Entscheidung würdest du diese Woche anders treffen, wenn du etwas optimistischer rangehst.

00:29:34: Nicht naiv, aber optimistischer.

00:29:37: Langfristig, optimistisch.

00:29:40: In diesem Sinne hören wir uns nächste Woche wieder.

00:29:42: Ihr könnt ja auch mal schreiben, was eure Entscheidung gewesen wäre.

00:29:46: Oder sagt es uns, wenn wir uns sehen.

00:29:48: Bis

00:29:59: nächste

00:30:08: Woche.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.