2026: Passt meine Karriere noch zu mir?

Shownotes

Wir starten ins neue Jahr und stellen uns die wirklich wichtigen Fragen: Passt meine Karriere eigentlich noch zu mir oder funktioniere ich nur noch? In dieser Folge reflektieren wir gemeinsam, warum sich der Jahresbeginn manchmal eher nach Leere als nach Aufbruch anfühlt und wie wir mit alten Mustern und neuen Erwartungen umgehen. Wir sprechen offen über Zielsetzungen, Gewohnheiten und das Gefühl, in beruflichen Rollen festzustecken, die uns längst nicht mehr entsprechen. Mit ehrlichen Einblicken, persönlichen Beispielen und sechs Fragen zur Standortbestimmung laden wir euch ein, innezuhalten und euren eigenen Weg zu hinterfragen. Lasst uns gemeinsam herausfinden, was euch 2026 wirklich wichtig ist – ganz ohne den Druck der Selbstoptimierung.

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00:00:05: Das klappt doch schon mal, sehr gut.

00:00:07: Hallo Sebastian.

00:00:07: Hallo Franzi.

00:00:08: Gesundes Neues Jahr, wünsche ich dir noch.

00:00:10: Ich allen anderen auch.

00:00:12: Und dir besonders auch, dass du wieder gesund bist, finde ich gut.

00:00:15: Ja, we are back.

00:00:16: Und es lag daran wirklich, Leute, uns zu Hause hat die Influencer erwischt und das war nicht schön.

00:00:23: Und es hat wirklich drei Wochen jetzt gedauert, dass ich ein bisschen durchsprechen kann, ohne dass ich mich beim Husten verschlucke.

00:00:31: Und deswegen muss man einfach doch eine längere Pause machen, als wir eigentlich wollten.

00:00:35: Ja, aber das war jetzt ja nicht nur krank.

00:00:37: Wir waren einen guten Monat jetzt ja nicht dabei.

00:00:40: Also ich war auch krank vor Weihnachten.

00:00:44: Dann haben wir eine Weihnachtspause gemacht, die war geplant.

00:00:47: Ich war schön schiefahren und dann wollten wir aufnehmen und dann warst du kranker und dann ziemlich lange sogar.

00:00:53: Was ist deine Empfehlung?

00:00:54: Du hattest ja eine schöne Grippe gehabt.

00:00:56: Gibt es irgendwelche Hausmedikamente oder bist du wirklich zum Arzt?

00:00:59: Nee, also wir haben versucht, uns wirklich zu Hause auszukurieren, aber es ging auch gar nicht anders.

00:01:04: Also wir lagen wirklich so breit und wir sind ja zu fünf zu Hause und waren wirklich zeitweise alle davon belegt.

00:01:14: Und dann ruhig schlafen, ruhig schlafen.

00:01:18: Und ich weiß, es gibt taufenweise Medikamente.

00:01:20: Aber wir haben gedacht, der Körperschaft ist irgendwie so und kriegen wir irgendwie hin.

00:01:24: Die Kinder haben es besser weggesteckt als ich.

00:01:26: Wie immer?

00:01:27: Wie immer.

00:01:27: Ja, das ist ja wirklich meistens so, ja.

00:01:29: Und deswegen jetzt so zum neuen Jahr vielleicht eine schöne neue Jahre Eingangsfolge, neues Jahr, neue Ziele oder doch vielleicht die alten Muster, die noch im Kalender stehen.

00:01:43: Und in dieser Folge soll es nicht um Selbstoptimierung gehen, sondern um eine Standortbestimmung.

00:01:47: Bist du bereit, Sebastian?

00:01:49: Natürlich.

00:01:52: Karriere ist kein Ponyhof.

00:01:54: Der Podcast über Mythen macht uns selbst Zweifel im Berufsleben.

00:01:57: Franziska und Sebastian sprechen über Aufstieg und Ausbrennen.

00:02:01: Herkunft

00:02:01: und Haltung.

00:02:02: Und warum Leistung oft nicht reicht.

00:02:04: Für alle, die ihren eigenen Weg gehen und nicht auf dem Ponyhof stehen bleiben wollen.

00:02:13: Wir sind zurück.

00:02:14: Ich finde, so der Jahresanfang ist immer eine magische Zeit, aber auf der anderen Seite auch eine seltsame Zeit.

00:02:22: Weil man setzt sich so neue Ziele, neue Visionen, man denkt so ein bisschen drüber nach.

00:02:28: Ja, was soll in diesem Jahr eigentlich alles passieren?

00:02:30: Und irgendwie ist man meistens ganz energiegeladen.

00:02:34: Aber ich weiß nicht, wie es dir geht, was ich gerade erlebe und was ich gerade bei mir auch erlebe, ist nicht mal, dass ich so energiegeladen bin, sondern so ein bisschen ausgebrannt und so ein bisschen leer fühle ich mich tatsächlich.

00:02:47: Ja, das sind jetzt ja mehrere Sachen schon.

00:02:52: Das erste Mal in diesem Leben festgestellt, dass jetzt schon Weihnachten von Neujahr gar nicht so lange Zeit ist und dass eigentlich der Silvester-Jahreswechsel auch nur eine Woche später ist.

00:03:10: Normalerweise ist ja so im Kopf die magische Grenze, so wie du es gerade gesagt hast, fängt was Neues an und für mich dieses Jahr null, weil ich schon vor Weihnachten geplant habe, wie es im neuen Jahr weitergeht.

00:03:19: Termine hatte und auch bis ran an die an die Urlaubszeit wirklich richtig viel gearbeitet habe.

00:03:27: Und dann war es nur eine kurze Zeit, um sich zu erholen.

00:03:30: Da waren wir ja schiefahren.

00:03:30: Das ist ja auch nicht so die Erholungszeit oder es macht mega viel Spaß, wenn man auf der Piste steht und nur noch ans Überleben denkt.

00:03:39: Also im positiven Sinne ist es ja wirklich schön.

00:03:41: Man fährt herunter und hat dann genießt die Natur.

00:03:45: Die frische Luft und so und der macht den Kopf frei, aber es erholt ja nicht.

00:03:49: Hast

00:03:49: du komplett den Fokus auf der Strecke oder?

00:03:51: Ja

00:03:51: genau, du fährst keinen um.

00:03:54: Und dann wenn man die Kinder oder das Kind dabei hat, wir hatten jetzt ja nur den Großen dabei, dann will man ja auch, dass der Herr hier unten ankommt und der fährt sehr gut, aber eben, der hat ja keine Angst.

00:04:06: Der fährt ja einfach und dann hat Papa natürlich noch mehr Angst.

00:04:11: Erholt nicht wirklich, aber es war sehr schön und deswegen.

00:04:15: Zu deinem zweiten Punkt.

00:04:16: Ja, so ein bisschen ausgebrannt.

00:04:17: Aber es lag halt daran, dass der Urlaub nicht so erholsam war.

00:04:20: Im Sinne von, ja, wir haben halt viel Sport gemacht.

00:04:23: Ja.

00:04:24: Also von daher kann ich das schon auch nachvollziehen.

00:04:27: Hat aber auch ein bisschen was vielleicht mit der weltpolitischen Lage zu tun, die ja auch nicht ganz so prickelnd ist.

00:04:32: Es sind einfach sehr viele.

00:04:33: Als informierter Mensch ist einfach so viel im Kopf.

00:04:35: Das ist aktuell einfach zu viel.

00:04:39: Also ich finde es verrückt.

00:04:40: Wir hatten ja auch lange frei und Ferien.

00:04:44: Wenn man es so nimmt, die sind ja wirklich gut gelegen gewesen, jetzt auch mit den ganzen Feiertagen, Weihnachten Neue und so was.

00:04:51: Und für mich war es tatsächlich auch das erste Mal, dass ich zwischen den Jahren nicht arbeiten musste, weil ich kein Jahresabschluss selber gemacht habe und betreut habe.

00:05:01: Ja, den habe ich auch noch gemacht.

00:05:04: Aber trotzdem ein bisschen gearbeitet habe, um wirklich auch diese Zeit auf Arbeit zu nutzen, wo es ein bisschen ruhiger ist.

00:05:12: Aber trotzdem... muss ich sagen, also jetzt natürlich aufgrund der Krankheit, Influenza, dass wir alle umlagen.

00:05:20: Aber ich muss trotzdem sagen, ich bin irgendwie leerer und ausgebrannter ins Neujahr gestartet als die Jahre davor.

00:05:28: Und ich muss noch ein bisschen darüber nachdenken, woran das letztendlich liegt.

00:05:34: Ich glaube, man hat wirklich super viel und es können, glaube ich, auch viele Leute nahverziehen.

00:05:39: Einfach super viel an Aufgaben und Rollen, die man über das Jahr über erfüllt.

00:05:45: Und nur weil ein neues Jahr startet, ist es ja nicht so, dass du dich im neuen Jahr ganz anders fühlst, also das alte Jahr beendet hast.

00:05:51: So geht es

00:05:52: ja.

00:05:52: Das sind ja nur zwei Wochen dazu, oder eine.

00:05:55: Und ich habe für heute ein paar Fragen mitgebracht, wie wir vielleicht in das neue Jahr starten können, weil mein Thema heute, und das habe ich noch gar nicht genannt, fällt mir gerade auf, passt meine Karriere noch zu mir oder funktioniere ich nur noch?

00:06:09: Na, das wird spannend.

00:06:13: Karriere ist kein Ponyhof.

00:06:14: Der Podcast über Mythen macht uns selbst Zweifel im Berufsleben.

00:06:17: Franziska und Sebastian sprechen über Aufstieg und Ausbrennen.

00:06:21: Herkunft und Haltung und warum Leistung oft nicht reicht.

00:06:25: Für alle, die ihren eigenen Weg gehen und nicht auf dem Ponyhof

00:06:28: stehen bleiben wollen.

00:06:33: Ich finde ein bisschen Stabilität ist auch cool und ich mag unser Intro total.

00:06:37: Ist jetzt auch schon fast ein Jahr alt.

00:06:39: Das

00:06:40: ist

00:06:40: immer wieder toll.

00:06:41: Acht Monate.

00:06:42: Da muss man überlegen, wie wir das aufgenommen haben.

00:06:44: Wir haben gesagt, wir brauchen ein Intro, haben, glaube ich, drei, vier Texte eingesprochen und dann ein bisschen was zusammengeschnitten.

00:06:50: Das war auch gar nicht der Text.

00:06:52: Ja, ja, das ist gut.

00:06:53: Ja, ich mag das auch.

00:06:56: Genau.

00:06:56: Zum Thema Stabilität und Pause.

00:06:59: Also funktioniere ich nur noch.

00:07:01: oder passt meine Karriere eigentlich noch zu mir?

00:07:04: Auch gerne eine Einladung für euch, wirklich auch kurz, vielleicht gerade mal eine Pause einzulegen.

00:07:10: Während ihr den Podcast hört, drückt doch gerne mal kurz auf Pause.

00:07:13: Abnimmt mal kurz tief ein und tief aus.

00:07:16: Und dann kommt wieder zurück, aber nehmt euch wirklich auch bewusst mal ganz kurz Zeit für eine Pause.

00:07:23: Willkommen zurück für alle, die jetzt wieder eingeschaltet haben.

00:07:26: Und wie gesagt, Sebastian, ich habe so sechs Fragen mitgebracht, die uns vielleicht jetzt über die Folge begleiten dürfen.

00:07:32: Denn heute geht es nicht darum höher, schneller weiter und neue Ziele und Selbstoptimierung wirklich, sondern mal um so eine kleine Standortbestimmung.

00:07:39: Wir haben jetzt gerade am Anfang schon gesprochen, wie du in das neue Jahr gestartet bist.

00:07:44: Erzähl mal, wie hast du das bei anderen Menschen erlebt zum Jahresanfang?

00:07:48: Sind die eher so Energie geladen oder erschöpft gewesen?

00:07:53: Oh, das ist eine schwierige Frage, weil ich am Anfang des Jahres echt wenig Menschen gesehen habe, außer die, die im Skiurlaub waren.

00:08:01: Die waren Energiegeladen.

00:08:02: Ja, wobei.

00:08:04: Wir waren ja über Silvester da und das war ganz lustig, weil wir mit Kind jetzt nicht so viel gefeiert haben.

00:08:10: Es gab viel Veranstaltungen, aber wir waren relativ früh, neuer wieder auf der Piste und die war relativ leer.

00:08:17: Das war sehr schön.

00:08:20: Aber im beruflichen Kontext war es dann ja eine Woche später und während ich relativ ruhig gestartet bin, also immer noch in der Absicht ruhiger zu machen.

00:08:32: Also ich hatte mir für den Dezember und für den Januar vorgenommen, nicht ganz so hart zu arbeiten wie im November, damit es ein bisschen ruhiger wird, um dann wieder Kraft zu haben, um neue Dinge zu machen.

00:08:45: Und bei allen anderen hatte ich das Gefühl, die hatten ihre Termine und dieser Trott, der war schon wieder da und die haben einfach losgelegt.

00:08:53: und das hat mich überrascht bei manchen.

00:08:55: Aber eigentlich ist es ja ganz normal, weil das ist mal kurze Zeit Pause dazwischen, aber eigentlich... geht es ja weiter.

00:09:01: Es ist ja nur ein Jahreswechsel.

00:09:04: Also das ist ja nichts Besonderes an sich nicht Besonderes.

00:09:08: Aber es ist faszinierend finde ich auch immer wieder, wie schnell dieser Studi wieder kommt.

00:09:12: Von ich starte in den Urlaub und dann versuche ich wirklich mal komplett abzuscheiden und dann versuche ich, dass dieser ganze Arbeitstruck, dieses Terminkarussell zum Beispiel auf Arbeit und auf dem Privatleben, wenn ich dann wieder starte, ein bisschen langsamer vorangeht und dann schwuppt die Wupp, dauert das zwei Stunden und dann ist irgendwie alles wieder da.

00:09:35: Und man nimmt sich, glaube ich, jedes Mal vor, dass es anders ist.

00:09:39: Aber man kommt so schnell in diesen Strudel wieder rein.

00:09:41: Weil ist natürlich klar, man ist natürlich in Organisationen, weil ich bin ja, ich rede jetzt mal von der Arbeit, ich bin auf Arbeit ja nicht alleine.

00:09:49: Ich kann natürlich mich und mein Verhalten steuern, aber so wie ganz viele andere Menschen ticken, das kann ich nicht steuern.

00:09:56: Und wenn halt bestimmte Meetingsstrukturen da sind, dann kann ich da raus aussteigen.

00:10:01: Aber sie gehen halt trotzdem weiter, wenn alle anderen nicht aussteigen.

00:10:05: Und das erlebe ich auch ganz oft und das ist auch total okay.

00:10:09: Und tatsächlich, wenn ich jetzt so drüber nachdenke, die Menschen, mit denen ich umgeben bin oder mich umgeben habe, so in den letzten Wochen.

00:10:19: Da waren natürlich wieder viele Menschen dabei, die gesagt haben, oh, dieses Jahr mache ich das und das anders, aber da kommen wir gleich zur Frage Nummer zwei.

00:10:26: Aber tatsächlich wirklich vor allem so ein bisschen, ich bin ein bisschen

00:10:31: kau.

00:10:33: Aber du kannst auch Termine angesprochen hast.

00:10:36: Entschuldigung.

00:10:38: Bei mir enden viele Serientermine am einigstens zwölf.

00:10:41: Das mache ich auch mit Absicht.

00:10:43: Und dann habe ich einen Lernkalender im neuen Jahr und natürlich kommen wir die Regeltermine rein.

00:10:49: auch die Mittagessen-Sport und so, was man sich halt einträgt.

00:10:53: Aber man denkt oder ist gezwungen, da nochmal drüber nachzudenken, dass man vielleicht ein paar Termine einfach überdenkt.

00:10:59: Ich glaube, bei mir ist der Kalender genauso wie vorher.

00:11:02: Aber ein paar Termine habe ich halt überlegt, ob ich sie nicht vielleicht anders mache.

00:11:06: Ja.

00:11:07: Und das ist ja ein guter Moment.

00:11:08: Am Anfang des Jahres, wenn eh noch nicht so viel anliegt, ist ja dann doch so.

00:11:12: Man hat zwar die Termine, aber es liegt dann doch nicht so viel an, weil man ja vor Weihnachten Dinge fertig gemacht hat.

00:11:17: Und dann müssen die neuen Dinge erst mal anlaufen.

00:11:20: Also zumindest beim meisten so und dann ist ein bisschen Zeit für andere Sachen.

00:11:23: Ja, vor einem neuen Jahr ist es auch ganz oft so bei Firmen, dass du so eine Auftaktveranstaltung hast.

00:11:31: Und das will mich eigentlich auch ganz schön, wenn du es im neuen Jahr auch gleich schaffst, einen Raum zu haben, wo wirklich alle zusammenkommen, wo die Geschäftsführung berichtet, Mensch, wir geben mal nochmal einen Rückblick aufs.

00:11:43: Auch anhand von Zahlen, aber auch was haben wir denn eigentlich alles geschafft, ein wertschätzender Rückblick.

00:11:47: Und dann natürlich für zwanzig, sechsundzwanzig, was nehmen wir uns vor?

00:11:50: Was können wir anders machen?

00:11:51: Was haben wir irgendwie daraus gelernt?

00:11:53: Das machen ja auch viele Unternehmen.

00:11:54: Das finde ich auch sehr schön.

00:11:55: Das finde ich auch sehr hilfreich.

00:11:57: Vor allem, wenn du es dann auch noch hinkriegst, dass du wirklich die Leute auch in einem Austausch zusammenkriegst, wie bei uns zum Beispiel, was ein Frühstück.

00:12:04: Und dann kommen halt dann die Leute nach Magdeburg zur Arbeit, auch wenn sie von woanders her kommen und nehmen diese Tage auch wirklich in Präsenz sozusagen als Wirking Session oder als wirkliche Austauschformate.

00:12:15: Und das finde ich ist immer ein sehr, sehr schöner Jahresstart.

00:12:18: Und wenn das halt manchmal fehlt, also wenn du Angestellter bist und das Jahr startet neu, mit ja auch neuen Zielen, mit neuen KPIs, ich finde, dann muss das auch wirklich sein, genau so eine Veranstaltung zu haben, damit man weiß, wo der Fokus drauf ist.

00:12:34: Ich würde es nicht zwangsläufig ins neue Jahr liegen, auch wenn das wahrscheinlich ein bisschen sinnvoll ist, aber manche machen das ja auch dann zur Weihnachtsfeier.

00:12:41: Diese Rückblicke, Vorausblicke, was kommt noch?

00:12:44: finde ich auch gar nicht so schlecht.

00:12:45: Also irgendwie zum Jahreswechsel das zu tun, finde ich auch sehr angenehm.

00:12:49: Auch mal rückwirkend auf das Jahr zu gucken, was lief gut, was lief nicht so gut, aber vor allem die strategischen Ziele vom Unternehmen, dass man als Geschäftsführung das zumindest mal kundtut, was es liegt im nächsten Jahr an, so dass man es weiß oder planen kann.

00:13:07: Und das nicht nur einmal im Jahr, sondern wenn du jetzt neue Ziele hast, musst du halt ständig drüber sprechen.

00:13:11: Da musst du ständig machen, aber so ein wenigstens ein, so ein Punkt im Jahr sollte man haben, um nochmal ja auch zusammenzufassen, auch aus Dingen zu lernen, dass man das vielleicht auch dann bei einer Weihnachtsfeier macht.

00:13:24: Das ist jetzt auch gar nicht so schlecht.

00:13:27: Kommen wir zur nächsten Frage und die hat auch was mit Zielen zu tun, weil viele starten ja mit neuen Zielen ins neue Jahr, ob das jetzt beruflich und privat ist.

00:13:34: Man trennt das ja meistens so.

00:13:37: Und wie erzähl mal, wie ist das bei dir?

00:13:40: Und aber auch hast du den Eindruck, dass viele ihre Ziele denken wirklich mit einer Klarheit?

00:13:46: Warum ist es mein Ziel?

00:13:48: Und wie will ich mich fühlen, sozusagen, wenn ich das Ziel erreicht habe?

00:13:52: Oder hast du das Gefühl, dass viele auch ihre Ziele für das Jahr manchmal aus Gewohnheit und Druck zurechtlegen?

00:14:01: Wie beides.

00:14:02: Also was ich irritieren finde, ist, wenn man wirklich ein Ziel hat, braucht man kein Jahreswechsel.

00:14:07: Dann kann man damit auch am vierundzwanzigsten zwölften anfangen oder am ersten zwölften im Vorjahr.

00:14:12: Man muss halt nicht warten bis der erste erste anfängt.

00:14:14: Also wenn man wirklich ein Ziel hat, sich zu verändern, Dinge anders zu machen, dann ist der Jahreswechsel eigentlich völlig egal.

00:14:20: Das kannst du jederzeit machen.

00:14:22: Oft ist aber das Wirtschaftsjahr ja so getaktet und dann sind es nicht die persönlichen Ziele, sondern Unternehmensziele, die dann wirklich an dem Jahr hängen, an dem Wirtschaftsjahr.

00:14:32: Und manche Ziele sind dann... Unternehmens gegeben, vorgegeben, das sind dann natürlich auch Ziele.

00:14:40: Aber die muss man einhalten, weil sie da sind.

00:14:42: Und dann hast du die persönlichen Ziele, aber wie gesagt, das sehe ich nicht den Jahreswechsel als...

00:14:47: Machst du so was zum Jahresanfang bzw.

00:14:49: dann in den November, Dezember hast du ja eingangs gesagt, dass du drüber nachdenkst, wofür sollen mein Jahr zwanzig, sechsundzwanzig eigentlich stehen, was will ich nachreichen?

00:14:58: Ich denke ständig drüber.

00:15:01: Bei mir ist es also jetzt für meine Firmen, ist es so, dass ich da eigentlich permanent drüber nachdenke.

00:15:05: Und justiere auch innerhalb des Jahres Ziele und Strategien auch Wege und Treffentscheidungen.

00:15:07: Also deswegen ist das permanenter.

00:15:08: Aber hast du ein festes Ziel für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für

00:15:15: den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für

00:15:30: den Jahr für den Jahr für Ja, ja, also das habe ich schon.

00:15:31: Ich habe Umsatzziele mir auch vorgenommen für dieses Jahr.

00:15:34: Es gibt ein paar neue Projekte, die werden dieses Jahr starten.

00:15:38: Liegt aber auch wieder ein Wirtschaftsjahr.

00:15:39: Also die habe ich letztes Jahr schon angefangen, aber dieses Jahr müssen die halt umgesetzt werden.

00:15:44: Und dann sind das natürlich Ziele, die in das Jahr rein spielen.

00:15:46: Die habe ich schon.

00:15:47: Du sagst das mit Wirtschaftsjahr und das ist natürlich auch so, was man in vielen Organisationen ja auch hat.

00:15:56: hat ja die Mitarbeitergespräche, die jährlichen Mitarbeitergespräche.

00:15:58: Und die beziehen sich ja immer auf einem Jahr.

00:16:01: Also von daher habe ich natürlich beruflich Ziele, die ich mit meinem Arbeitgeber besprochen habe, die innerhalb dieses eine Jahre gelten.

00:16:10: Also deswegen hat man da natürlich schon mal den Anreiz, okay, wo will ich denn beruflich eigentlich hin?

00:16:16: Aber ich meine vor allem dieses, also wir zum Beispiel in einem kleinen Freundeskreis, wir haben das... Versuch zur Tradition zu machen, dass wir uns Anfang des Jahres hinsetzen und rückblickend noch mal auf das Jahr gucken und dann wirklich in das Nahier reingehen, um zu sagen, was wollen wir irgendwie anders machen?

00:16:34: Was wollen wir anders erleben?

00:16:36: Aber so ein bisschen auch auf emotionaler Ebene.

00:16:38: Also wenn ich das Ziel, was ich mir gesetzt habe, erreicht habe, will ich mich fühlen, um wirklich das Ziel zu challenging, weil das ist ganz oft auch mein Eindruck.

00:16:45: Man macht so... Und so habe ich das vor Jahren auch gemacht, wenn ich darüber nachgedacht habe, wie soll mein nächstes Jahr sein, was sind meine Ziele?

00:16:53: Denn sind mir super viele Reihenziele reingekommen, wie zum Beispiel ich mache zwei oder dreimal die Woche Sport.

00:16:59: Und ich habe es nie eingehalten, weil ich immer an eine Blockade drin hatte bzw.

00:17:06: es anders priorisiert habe, dass ich mich selber nicht priorisiert habe zum Sport.

00:17:11: Jetzt ja, steht, ich mache zwei bis drei Mal die Woche Sport auf meiner Liste.

00:17:15: Jedes Mal.

00:17:16: Und ich habe mich dieses Jahr, habe ich es nicht drauf geschrieben, weil ich mich gefragt habe, es gibt ja einen Grund, warum ich es nicht schaffe.

00:17:23: Also ist es nicht ein Gewohnheitsziel, was ich mir setze, was ich eigentlich gar nicht schaffen will oder schaffen kann oder keine Ahnung.

00:17:28: Vielleicht liegt es auch gerade an dem Lebensmodell, was wir einfach fühlen, dass dafür kein Platz ist.

00:17:32: Vielleicht

00:17:33: fühlst du dich einfach auch gut, dass du das Ziel hast, hat mir ja schließlich vorgenommen, gesünder zu leben und Sport zu machen.

00:17:39: Machst

00:17:39: trotzdem nicht.

00:17:39: Machst trotzdem nicht, genau.

00:17:40: Aber es landet immer wieder auf der Liste.

00:17:42: Und ich bin fest davon überzeugt.

00:17:44: Und ihr seid herzlich eingeladen, auch darüber zu reflektieren, dass manchmal Ziele auf unserer Liste stehen.

00:17:51: die einfach da stehen, weil es Gewohnheit ist oder weil man irgendwie das Gefühl hat irgendwo hinterher zu laufen.

00:17:57: Wie zum Beispiel, wenn du in der Sichtbarkeit bist, wir haben ja auch oft darüber gesprochen, karrieretechnisch, was ich ganz oft bei LinkedIn, das ist ja meine Plattform, wo ich mich drauf bewege, am Anfang des Jahresleser, ich nehme mir vor, Zehntausend Follower zu haben, fünftausend Follower zu haben und sowas.

00:18:15: Und ich frage mich dann, weil ich habe mir auch dieses Ziel nicht gesetzt, Angenommen, ich habe jetzt fünf oder zehntausend Follower.

00:18:22: Wie fühle ich mich denn anders?

00:18:24: Wozu?

00:18:25: Ja, was ist denn überhaupt anders?

00:18:26: Ja, und genau so versuche ich gerade meine Ziele für zwanzig, sechsundzwanzig zu definieren, wenn ich mir ein Ziel setze.

00:18:35: Wie möchte ich mich denn fühlen, wenn ich das Ziel erreicht habe?

00:18:37: Vor allem auch, wenn ich es erreicht habe, woran mache ich fest, dass ich es erreicht habe.

00:18:42: Jetzt nicht nur an harten Capy-Eyes, Umsatz oder so was, sondern auch, woran merk ich es.

00:18:48: dass mich dieses Ziel glücklicher macht, weil das ist ja natürlich auch Sinn eines Ziels.

00:18:53: Ja, das stimmt.

00:18:55: Und und Ziele, also gerade wenn man so Jahresziele sich setzt, sollten die ja auch erreichbar sein.

00:18:59: Also vielleicht ist dein Sportziel ja auch wirklich nicht erreichbar gewesen und deswegen hast du es zwar immer wieder drauf gepackt, aber nicht erreicht.

00:19:07: Und das finde ich gut, dass du dann darüber nachgedacht hast zu sagen, ja vielleicht ist das Ziel ja so nicht erreichbar.

00:19:12: Du hast jetzt vielleicht wahrscheinlich Gedanken, wie du es doch hinkriegst und freust dich, wenn du es gemacht hast, aber Und so ist das wahrscheinlich auch mit vielen anderen Zielen, die man immer wieder drauf packt.

00:19:22: Du hast das Gewohnheitsziele genannt.

00:19:27: Ich weiß gar nicht, ob ich so was habe.

00:19:28: Also ich gucke immer, ob ich es erreichen kann, also ob das sinnvoll erreichbar ist und ob ich das schaffen kann.

00:19:34: Wenn ich nehme ich mir nicht vor oder dann nehme ich mir vor, das zu planen, aber nicht das Ergebnis, weil nichts ist unschöner als Ziele nicht zu erreichen.

00:19:44: Ja, bei vielen steht zum Beispiel drauf, was ich denn immer wieder beobachte.

00:19:48: Mehr Zeit mit der Familie oder gesünder Leben.

00:19:51: Aber was bedeutet gesünder zu leben?

00:19:53: Ja, was ist das genau, ne?

00:19:55: Ja.

00:19:55: Und wie willst du dich, also woran machst du es fest, dass du gesünder lebst?

00:20:00: Ja.

00:20:00: Ja, und ich glaube nur, wenn das für dich klar ist, dann kannst du auch zu dem Ziel hingeben.

00:20:06: Jetzt einfach zu schreiben, ich will gesünder leben.

00:20:10: Weiß ich nicht.

00:20:11: Aber

00:20:11: bei dem Sportziel hast du es ja schon richtig gemacht.

00:20:14: Du hast einen KPI gesetzt.

00:20:15: Du hast ja gesagt, du willst zwei bis drei mal die Woche Sport machen.

00:20:19: Das kann man ja zählen.

00:20:21: Und ob du es erreicht hast oder nicht, kann man ja auch zählen.

00:20:23: Weil ich will gesünder leben, ist natürlich, das ist ja kein Ziel.

00:20:27: Das ist nicht messbar.

00:20:29: Also das muss an irgendwas messbar sein.

00:20:31: Also Bluthochdruck ist nicht mehr so schlimm.

00:20:34: Oder ich nehme ab, so was.

00:20:37: Das sind natürlich Ziele, die man erreichen kann.

00:20:39: Und genauso ist es buchlich so auch, wenn du dir halt berufliche Ziele setzt, dann klar fangen wir wieder bei den Zielen an.

00:20:45: Zielen muss messbar, es muss erreichbar und so weiter und so weiter sein.

00:20:49: Aber gerne die Einladung, nimm auch mal die Perspektive mit rein.

00:20:53: Wenn ich das Ziel erreicht habe, wie will ich mich dann fühlen?

00:20:57: Weil das genau die Botschaft, die ich setzen möchte, manchmal nehmen wir uns halt Sachen vor, die wir gar nicht erreichen müssen.

00:21:06: Und deswegen werden wir sie auch nicht erreichen.

00:21:09: Weil jetzt nicht so vom Inneren her kommt.

00:21:11: Weißt du, worauf ich hinaus bin?

00:21:12: Ja, ja.

00:21:12: Du willst eine Begründung haben, warum du keinen Sport machst.

00:21:14: Ich merke das schon.

00:21:15: Ja, also das sowieso.

00:21:18: Und ganz ehrlich, das ist wirklich ein hartes Ziel von mir, was ich nicht schaffe.

00:21:21: Und ich habe dazu mir jetzt ein Coaching-Gespräch tatsächlich besorgt, um da mal dahinter zu steigen, was da die Glaubenssätze sind, um mich abzuhalten.

00:21:30: Also ich kann es immer

00:21:31: wieder.

00:21:31: Dann bist du ja auf dem Weg dahin, das rauszufinden.

00:21:33: Ja, ja.

00:21:33: Ich kann es immer wieder nur befürworten, wenn ihr bei irgendeinem Punkt nicht weiter kommt, holt euch Unterstützung von Mentoring, Coaching, Spary, however.

00:21:46: Wenn du an deine Karriere denkst, Frage Nummer drei.

00:21:50: Woran merkst du persönlich, dass du nicht nur funktionierst, sondern auch wirklich verbunden mit dem bist, was du tust?

00:21:59: Das ist ganz einfach.

00:22:01: Man steht auf.

00:22:03: Und macht gerne das, was man macht.

00:22:07: Man steht nicht auf und sagt, schon wieder einen Tag, wo ich zu arbeiten muss.

00:22:12: Wenn dir das Gefühl ist, dann bist du auf dem richtigen

00:22:15: Weg.

00:22:17: Das ist glaube ich so das.

00:22:18: Man darf manchmal natürlich auch Tage haben.

00:22:21: Selbst bei einem Job, den man sehr gerne macht, das man denkt, heute schon wieder.

00:22:27: Also bei mir ist es ja Buchhaltung.

00:22:31: Musste ja die ganzen Jahresabschüsse machen, am letzten Jahr, noch im November und Dezember, alles fertig gemacht.

00:22:35: Wahrscheinlich zu spät, aber immerhin fertig gemacht.

00:22:39: Das macht mir auch kein Spaß.

00:22:40: Aber man weiß ja.

00:22:41: dann, also gerade in der Arbeit sieht man ja, was war der Erfolg von dem Jahr davor.

00:22:48: Du siehst die Überschüsse, du siehst vielleicht dann diejenigen, die ausgezahlt werden.

00:22:52: Du siehst Gewinne.

00:22:55: Das am Ende zu sehen, ist natürlich schön, dahin zu arbeiten, ist nervig.

00:23:00: Aber trotzdem stehe ich ja morgens auf und sage, das muss ich jetzt fertig machen.

00:23:03: Mach's ja eigentlich gerne.

00:23:04: Ich würde auch gerne mal die Entscheidung haben, stehe ich morgens früh auf oder nicht und gehe ich gerne zur Arbeit oder nicht.

00:23:10: Ganz oft wird sie mir abgenommen und du weißt, was ich meine, weil Kinder fertig machen.

00:23:14: Und man hasse gar keine Wahl.

00:23:17: Und ganz ehrlich, manchmal freue ich mich auch wirklich sehr auf Montag, dass einfach dieser Alltag wieder kommt, anstatt ein ganzes Wochenende immer den Kindern hinterher zu dienen.

00:23:27: So ist es ja gerade noch in dem Alter.

00:23:29: Ja, das stimmt.

00:23:30: Aber eigentlich macht man das ja auch gerne.

00:23:32: Also muss ich zumindest sagen.

00:23:34: Heute war echt stressig mit Hausaufgaben, aber bzw.

00:23:37: Lernen für Klausuren.

00:23:38: Das sind drei, die nächste Woche und glaube ich nach dem Ferien noch anstehen.

00:23:41: Das ist halt auch eine ganze Menge.

00:23:44: Aber am Ende macht das irgendwie auch Spaß, oder zu sehen, dass die Kinder was lernen.

00:23:49: Selbst wenn sie nicht wollen.

00:23:51: Das ist dann nervenaufreibend.

00:23:53: Wenn der Tag so beginnt, dass man keine Lust hat, in diesen Tag zu starten, dann ist irgendwas falsch.

00:23:58: Und ich glaube nicht, da kann ich mir bei dir jetzt nicht vorstellen, dass du morgens aufstehst und du willst den Tag nicht erleben.

00:24:05: Das kann ich mir nicht vorstellen.

00:24:06: Also tatsächlich habe ich manchmal dieses Oh, gar keine Lust auf Arbeit, muss ich zugeben.

00:24:13: Aber ich merke es und frag mich dann, wieso, weshalb, warum.

00:24:16: Genau, dann räumst du es aus dem Weg oder...

00:24:18: Genau, und dann... Ich weiß ja, was mich als Person ausmacht und meistens ist es bei mir wirklich Tage, die mich nerven ist, wo ich von Meeting zu Meeting renne, ohne dass ich das Gefühl habe, das, was mir eigentlich total wichtig ist, was ich die ganze Zeit machen wollte, dafür Zeit zu haben.

00:24:36: Ich wollte gerade sagen, ohne das Gefühl zu haben, wirksam zu sein, aber das ist es nicht, weil ich kann mich... in jeder Situation entscheiden, in welcher Rolle ich gerade unterwegs bin.

00:24:44: Das hatten wir auch schon mal in einer Folge.

00:24:47: Also selbst wenn ich jeden Tag im Meeting die ganze Zeit in Meetings bin und von Meeting zu Meeting hätte, kann ich mich fragen, mit welcher Rolle Identität, was ist meine Aufgabe, um das Meeting für mich wirksam zu gestalten.

00:25:01: Ja und wenn es nicht für dich ist, dann für andere.

00:25:04: weil es kann ja sein, dass du in den Meeting jetzt keinen Output für dich hast, aber für anderen.

00:25:09: Aber das ist natürlich, das sind so, aber trotzdem für mich so eine Tage, die sind für mich anstrengend, immer die ganze Zeit in Meetings unterwegs zu sein, weil es immer wieder eine neue Situation mit neuen Menschen, zwar kennst du die Menschen, aber immer wieder neue Konstellationen sind und das ist schon manchmal anstrengend.

00:25:28: Also auch vor allem, wenn du halt sagst, ich will zu diesen Meetings etwas Gutes beitragen.

00:25:33: musst du auch ja wirklich immer in der Diskussion drin sein und musst halt schauen, was braucht es jetzt gerade, um vielleicht in die eine oder andere Richtung noch zu gehen, damit man wirklich sagt, okay, das war jetzt ein Meeting, das hat sich für alle Seiten auch gelohnt und können wir einen Haken dran machen.

00:25:47: Das finde ich schon ganz schön anstrengend.

00:25:48: Also ich mag so eine Tage, wo ich weiß, bis Vormittag habe ich nichts, was irgendwie im Kalender steht und ich kann ein bisschen was abarbeiten.

00:25:58: Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so einen Tag hatte.

00:26:00: Aber sowas wäre wirklich richtig cool.

00:26:02: Du kannst in Ruhe starten und kannst ein paar Themen abarbeiten, wo du konzeptionell ein bisschen arbeiten kannst und die dann in die Welt tragen und dann

00:26:13: gerne in den Meetings.

00:26:14: Also ich habe sehr wenig Status Meetings.

00:26:17: Also wo wirklich nichts passiert außer, dass man sich gegenseitig informiert, was auch wichtig ist.

00:26:22: Aber davon habe ich sehr wenig.

00:26:23: Und wenn ich Meetings habe, dann sind das konstruktive.

00:26:25: ... Meetings, deswegen kann ich es nicht ganz nachvollziehen.

00:26:28: Also wenn ich Meeting-Tag habe, weiß ich, bin dann nach K.O.

00:26:30: ... ... weil wir so viel gemacht haben.

00:26:33: Das ist ja noch mal eine andere Art von Meeting ... ... und ich bin da auch froh drüber, dass das so ist, ... ... dass wir halt auch Konzeptarbeit machen in Meetings.

00:26:41: Wir arbeiten ja sehr viel an verschiedenen Standorten ... ... mit verschiedenen Personen und dann ... ... geht es auch gar nicht anders, ... ... dass man sich jetzt hinsetzt und zusammenarbeitet.

00:26:50: Das mag ich sogar ganz gerne ... ... und dann kommt auch meistens was bei raus.

00:26:55: Aber so einen Tag schlaucht natürlich.

00:26:57: Also den ganzen Tag Meetings ist halt auch mega anstrengend.

00:27:01: Wobei ich viele Austausch-Kommunikations-Meetings habe.

00:27:04: Also das sehe ich jetzt auch gerade unter Meetings.

00:27:07: Wenn ich halt wirklich einen ein zu eins Gespräch dann mit jemandem aus dem Team oder mit einem Sparringparken habe.

00:27:13: Das ist ja auch ein Meeting letztendlich.

00:27:15: Auch wenn

00:27:16: es

00:27:17: halt im ein zu eins ist und dazu dient die über bestimmte Sachen klar zu werden oder dich gegenseitig auszutauschen.

00:27:23: Aber trotzdem Kommunikation ist halt auch immer... Zwei Wege.

00:27:27: Ist auch

00:27:27: anstrengend.

00:27:28: Auf jeden Fall.

00:27:29: Und wie gesagt, davon habe ich in letzter Zeit sehr, sehr wenig gehabt.

00:27:32: Also ich hatte wirklich sehr ... ... wirklich Arbeitsmeetings.

00:27:36: Ja.

00:27:36: Auch mit dir selber.

00:27:37: Nee, gar nicht.

00:27:38: Also wirklich mit anderen.

00:27:39: Mit mir selber auch, aber letztlich mit anderen.

00:27:43: War auch viel unterwegs jetzt im November, Dezember.

00:27:45: Noch musste auf den letzten Drucker noch Berichte schreiben und fertig machen.

00:27:49: Aber es ging halt nicht ohne vorher Meetings zu machen.

00:27:53: Also es hat Spaß gemacht.

00:27:54: War gut.

00:27:55: Genau, die Frage war, woran merkst du persönlich, dass du nicht nur funktionierst, sondern auch wirklich verbunden bist mit denen, was du tust.

00:28:00: Die Frage könnt ihr natürlich auch gerne für euch mitnehmen und mal drüber nachdenken.

00:28:07: Bei mir ist es auch, wie du gesagt hast, dieses Frühaufstehen.

00:28:12: Ich freue mich auf diesen Tag.

00:28:14: Zum Beispiel jetzt diesen Dienst, da kann man Workshop-Tag, wo wir einen Offsite haben.

00:28:17: Wir sind in kleineren Gruppen zusammen und da passiert wirklich was.

00:28:20: Das ist wirklich so eine Working-Session.

00:28:22: Da freue ich mich drauf.

00:28:23: Das freu ich mich auch auf die Autofahrt mit dem Kollegen, wo ich in zwei Stunden mit ihm im Auto sitze, aber du wirklich mal so ein verbindendes Gespräch dann noch irgendwie führen hast.

00:28:31: Das sind so eine Tage, die finde ich halt richtig cool.

00:28:34: Das stehe ich sehr, sehr gerne auf.

00:28:35: An anderen Tagen stehe ich natürlich auch sehr gerne auf.

00:28:38: Aber wie gesagt, kommt immer so ein bisschen drauf an, wie mein Kalender tatsächlich strukturiert ist.

00:28:44: Und nächstes und trotz merke ich aber auch, wenn ich wirklich verbunden mit der Arbeit bin und einen tollen Tag auf Arbeit hatte, wenn ich nach Hause komme.

00:28:52: Wie Energie geladen ich bin oder wenn mein Mann mich dann abends fragt, wie war denn Tag?

00:28:56: und ich sage, heute ist was richtig cooles passiert.

00:28:59: Und das können fünf Minuten Sequenzen sein, die richtig, richtig toll waren, aber wo ich in meinem Element bin und gemerkt habe, jetzt passiert was.

00:29:07: So, jetzt hast du damit was ausgelöst.

00:29:09: Ja, das ist vielleicht auch eine ganz gute Antwort auf die Frage.

00:29:12: Also neben dem gerne aufstehen, um das zu tun, was du tust an dem Tag, ist das auch abends dann zu das Gefühl zu haben, du hast das gerne gemacht oder da ist was herausgekommen.

00:29:22: Wenn du die Momente noch hast, bist du auf dem richtigen Weg.

00:29:25: Genau.

00:29:27: Und wenn du die Momente nicht hast, herzliche Einladung.

00:29:30: Ja, dann musst du was ändern.

00:29:31: Und drüber nachzudenken, was du ändern darfst.

00:29:33: Nummer vier.

00:29:35: Ich erlebe oft, dass Menschen berufliche Rollenspielen, die früher gepasst haben, heute aber schwer sind.

00:29:44: Beispiele zum Beispiel.

00:29:47: Ist jetzt schon eine Weile her, aber passt eigentlich trotzdem noch ganz gut.

00:29:52: Ich habe eine Person eingestellt für eine Rolle im Finanzbereich, das war so klassisches Berichtswesen aufbauen.

00:29:59: Und die Person war damals, als ich sie dafür eingestellt habe, perfekt dafür geeignet.

00:30:05: Aber Menschen entwickeln sich ja weiter und haben vielleicht auch irgendwann andere Interessen oder entwickeln eine andere Kompetenz und eine andere Stärke.

00:30:14: Und dann nochmal.

00:30:17: dass auch sich bewusst zu werden, nicht nur die Person, die eine andere Kompetenz, eine andere Stärke jetzt entwickelt und auf der Reise sozusagen ist, sondern auch als Führungskraft zu sehen, okay, hier ist jetzt was passiert und vielleicht passt diese Rolle jetzt gar nicht mehr zur Person, als so wie die Person sich jetzt weiterentwickelt hat.

00:30:36: Ja.

00:30:37: Das bei mir selber war das auch das Öfteren so, nämlich jedes Mal, wenn ich aus der Elternzeit gekommen bin und so nochmal drüber nachdenken konnte.

00:30:47: Bin ich jetzt eigentlich gerade im Arbeitskontext so zufrieden oder will ich eigentlich komplett was anderes?

00:30:53: Also mein Slowdown-Moment sozusagen.

00:30:56: Und ich erlebe es ganz oft im Arbeitskontext, dass zum Beispiel, wenn du mal ein Head of warst, dann ist es ganz schwer von dieser Rolle zurückzugehen, wenn du mal auf dieser Ebene warst.

00:31:16: Ja, das ist mein Zettema.

00:31:18: Ja, also wenn du dich darüber definierst, diese Rolle zu haben, wird es dir schwerfallen, wenn du dich darüber definierst, Dinge zu erreichen, dann überhaupt nicht.

00:31:24: Und genau das ist halt meine, was heißt die Frage, aber wie gesagt, das ist meine Beobachtung, die ich habe, dass man oft in eine Rolle gefangen ist, die man vielleicht gerade gar nicht mehr ist, weil man sich weiterentwickelt hat, aber fest sitzt.

00:31:38: und meine Frage... dazu ist, ob du dieses Phänomen kennst, wo du das schon mal beobachtet hast oder ob es dir selber sogar schon mal so gegangen

00:31:47: ist.

00:31:47: Also ich musste während du das jetzt ausgeführt hast, sehr lange darüber nachdenken.

00:31:52: Ich denke, dass ich das selber auch schon erlebt habe.

00:31:55: Also das ist ja nicht nur, man spielt ja die Rolle vielleicht nicht, sondern man hat sich verändert, aber andere haben Erwartungen an die Position, die du hast, aber du willst die gar nicht mehr ausführen.

00:32:04: Und das ist ja so ähnlich.

00:32:06: Vielleicht nicht hundertprozentes Gleiche, aber es ist so ähnlich.

00:32:08: Und da fühlte ich mich schon dran erinnert an einige Stufen, die ich durchlebt habe, wo das einfach nicht mehr gepasst hat, wo ich den gesetzt habe.

00:32:18: Was jetzt erwartet wird, von mir ist nicht das, was ich mir vorstelle, wie es jetzt weitergeht.

00:32:22: Und dann hat sich was geändert.

00:32:24: Kann ich auch nur jedem empfehlen, wenn man das feststellt, sofort was zu ändern.

00:32:27: Entweder muss man neue Ziele setzen, dann mit dem Vorgesetzten oder das Unternehmen wechseln, eine neue Aufgabe annehmen.

00:32:35: Bei Menschen reicht es, ein Hobby sich zuzulegen.

00:32:37: Das hilft auch manchmal schon, andere Perspektive zu kriegen.

00:32:41: Aber es ist halt wahrnehmend, das ist der große Problem.

00:32:44: Deswegen auch gerne so die zweite Einladung an euch.

00:32:48: Denkt gerne mal drüber nach, welche Rolle ihr vielleicht gerade noch spielt, weil ihr sich spielen müsst, beruflich.

00:32:56: Und welche sich nicht mehr echt anfühlt.

00:32:59: Und das ist gar nicht... Es ist nur eine Einladung zu darüber nachdenken.

00:33:03: Das heißt nicht, dass ihr jetzt irgendwas entscheiden müsst, dass ihr kündigen müsst, dass ihr irgendwas verändern müsst.

00:33:09: Aber wenn ihr dadurch ein bisschen klarer werdet und so wie Sebastian gesagt hat, manchmal ist es auch einfach nur ein Hobby, was vielleicht diese Lücke auch kurz füllen kann oder langfristig füllen kann.

00:33:24: Du hattest das Head-of Beispiel gehabt.

00:33:30: Da ist es ja... Also ist die Person noch in der Rolle Head of oder.

00:33:34: Nicht mehr drin.

00:33:34: also manchen fällt ja auch schwer das los zu lassen.

00:33:37: deswegen habe ich auch gesagt naja das ist mein Thema.

00:33:40: Jemand der jahrelang eine Management Position hatte und dann ganz normaler Mitarbeiter ist.

00:33:45: Ja das ist anders.

00:33:46: aber wenn man das will und sich einstellt und da ist das eigentlich völlig okay also ist auch eine Ordnung.

00:33:53: Vielleicht will man auch irgendwann gar nicht mehr Head of sein sondern es sind andere Menschen die das vielleicht besser hinkriegen die man.

00:34:00: Wo man auch gemerkt hat, das ist das Level, was ich erreicht habe.

00:34:02: Das macht mich nicht mehr glücklich.

00:34:03: Ich will das vielleicht gar nicht.

00:34:05: Ich mache jetzt das anderes.

00:34:08: Wer nachtrauert, Head Off gewesen zu sein, denke ich, das ist ein Mainzerthema.

00:34:13: Die Rolle macht ich ja nicht aus, sondern das hast du da erreicht, was hast du geschafft, die hast du dich entwickelt, sind eher die softeren Faktoren als die Funktionen, die man hat.

00:34:22: So ist es bei mir auch.

00:34:23: Ich bin ja auch Ewigkeiten Head Off gewesen, Head Off Finance.

00:34:26: Und bin ja jetzt sozusagen in... Finanz-Transformation-Projekt eingestiegen.

00:34:32: Und ich glaube, das hatten wir auch mal in einer Folge.

00:34:36: Ich habe natürlich auch darüber nachgedacht, ist es jetzt für mich ein Schritt zurück.

00:34:40: und nein, ich sehe es als seitlicher Schritt.

00:34:42: Weil meine Motive sind immer noch dieselben, ein großes Wirksamkeitsmotiv.

00:34:46: Und ich kann eine große Wirksamkeit auch haben, auch wenn ich nicht ein Head-of bin, der Zickleute irgendwie zu führen hat.

00:34:53: Sondern manchmal hat man sogar eine größere Wirksamkeit, wenn man auf den unteren Hierarchie-Ebenen unterwegs ist, weil man einfach näher dran ist.

00:35:02: Und das darf man sich einfach klar machen, was will ich eigentlich.

00:35:05: Ich kenne aber tatsächlich viele Geschichten, die sich Ewigkeiten von dieser Head-off-Rolle nicht trennen konnten, weil es ja auch ein bestimmtes Status-Symbol ist.

00:35:14: Und sich von Status zu trennen fällt Menschen auch manchmal schwer.

00:35:17: Weißt

00:35:17: du, wo das auffällt bei Rentnern?

00:35:21: Also wenn Personen in Rente gehen und dann sagen, ja, ich habe, ich war ja Head of und habe fünf und dreißig Mitarbeiter in fünf und vierzig Ländern gehabt.

00:35:28: Und das war richtig gut und hatte Millionen Vermögen, was ich verwaltet habe.

00:35:33: Ja, schön, habe ich auch gehabt.

00:35:35: Aber da merkt man auch so, wenn da fehlt dann, glaube ich, was.

00:35:39: Also genau den Personen fehlt was, wenn sie in Rente gehen oder ihm die Position woanders hinwechseln.

00:35:44: Aber diese Bedeutung nicht mehr zu haben ist für den Problem.

00:35:49: Und das sollte es ja hoffentlich nie sein.

00:35:51: Also ich möchte mal irgendwann in Rente gehen und einfach irgendwas anderes machen.

00:35:54: Vielleicht gehe ich auch gar nicht in Rente, sondern sterb einfach in dem was ich tue.

00:35:59: Und das ist dann vielleicht nicht mehr IT, sondern irgendwas anderes.

00:36:02: Vielleicht mache ich eine Bootsvermietung auf oder so, keine Ahnung, weiß ich ja jetzt nicht.

00:36:08: Aber ich will einfach nicht irgendwann da sitzen und sagen, ich bin jetzt bedeutungslos.

00:36:12: Das soll einfach nicht passieren.

00:36:15: Schön gesagt.

00:36:17: Und das führt mich zu Frage fünf.

00:36:19: mal ganz hypothetisch.

00:36:21: Wenn jemand so weitermacht wie bisher.

00:36:24: Woran merkt dieserjenige in einem Jahr, ob es ein guter Weg war oder ein erschöpfter?

00:36:33: Gute Frage.

00:36:33: Also ich mein, erst mal natürlich, ob man das Ziel erreicht hat.

00:36:38: Wenn man sich Ziele gesetzt hat, sie erreicht hat, dann, und man hat es geschafft, dann war es wohl ein guter Weg.

00:36:44: Noch mit der Komponente, die du ganz am Anfang zur ersten Frage gesagt hast, nämlich wie fühle ich mich danach?

00:36:49: und fühlt man sich wirklich so.

00:36:51: Wenn das dein Ziel, wenn das dein Zielparameter auch ist, wie will ich mich fühlen?

00:36:55: Und was mache ich vielleicht dann, wenn ich das Ziel erreicht habe?

00:36:57: Und habe ich dann, was weiß ich, habe ich mir eine Flasche Sekt aufgemacht oder bin an irgendeinem Strand gefahren oder was auch immer?

00:37:03: Oder war wann dann?

00:37:06: Dann kann man schon messen, ob man, ob man da den richtigen Weg gegangen ist.

00:37:10: Sollte man aber vielleicht das Gefühl haben am Jahresende oder am Jahresanfang, dass das letzte Jahr nicht so erfolgreich war, dann muss man an den Zielen irgendwas justieren oder mal drüber nachdenken.

00:37:21: Und genau deswegen finde ich das mit dieser emotionalen Ebene des Ziels, wie fühle ich mich, wie

00:37:26: möchte

00:37:26: ich mich fühlen, wenn ich das Ziel erreicht habe, so wichtig, weil dann kann ich ganz genau einschätzen, ob ich auf den richtigen Weg gegangen bin oder nicht.

00:37:33: Ich muss es halt auch emotional irgendwie mehr sparmachen als nur als API in Zahlen.

00:37:38: Ist aber auch schwierig, also du hast vorhin das Follower Beispiel genannt.

00:37:41: Man kann ja auch sagen, ich freue mich jetzt über Zehntausend Follower.

00:37:44: Natürlich freut man sich da, aber das ist ja eine Entwicklung dahin.

00:37:48: Das heißt, die Freude wird vielleicht, wenn es im Laufe des jahresen Linearen Anstieg gibt von Followern.

00:37:53: Am Ende ist es ja nicht schlagartig zehntausend, sondern das sind dann von achttausend dann auch zweitausend mehr.

00:37:59: Und die zweitausend mehr sind nicht mehr so toll wie die ersten dreitausend.

00:38:04: Und dann ist das Gefühl, was man sich vielleicht vorgenommen hat, ein bisschen getrübt, weil es will nur das dazu sagen, man muss halt überlegen, ob das nicht.

00:38:11: Hätten es nicht auch zwanzig tausend sein?

00:38:13: Ja, genau.

00:38:14: Dann macht man sich halt, vielleicht fühlt sich das dann nicht so gut an.

00:38:18: Ja, ja.

00:38:18: Ja, aber darüber nachzudenken ist natürlich der Punkt.

00:38:21: Ich finde schon so, wenn du am Ende des Jahres auf das Jahr zurück guckst und dann hast du ja ein Gespür, war das ein gutes oder kein gutes Jahr?

00:38:28: So dieses erste Bauchgefühl.

00:38:31: Und zum Beispiel bei mir, muss ich ganz ehrlich sagen, es waren richtig gutes Jahr, zwanzig, fünfundzwanzig, auch wenn viele Sachen nicht zugelaufen sind, wie es mir vorgestellt habe.

00:38:40: Aber ich hatte einen Überschrift für mein Jahr gehabt und das war das Jahr der Selbstbestimmung.

00:38:44: Ja, das hast du ja wohl erreicht, ja.

00:38:46: Also ich habe viele Sachen gemacht, wo ich mich einfach gedraut habe und wo ich... ... gegen meinen Verstand gearbeitet habe ... ... und mir auch meinen Bauchgefühl gehört habe, ... ... was meistens mehr Recht hat, ... ... als mein Verstand, ... ... weil der trainiert ist, ... ... auf das was andere denken, ... ... richtig zu sein.

00:39:02: Und so dieses erste Bauchgefühl ... ... ist es halt, glaube ich auch, ... ... ist es ein ... ... Gedicht

00:39:08: da oder nicht?

00:39:09: Hatte auch ein gutes, ... ... so nachhinein betrachtet, ... ... war das ja bei mir aufräumen, ... ... also Dinge entweder abschaffen, ... ... anders strukturieren, ... ... auf jeden Fall weniger, ... ... weniger Last mit mir rumschleppen.

00:39:23: Das habe ich erreicht.

00:39:25: Ja.

00:39:26: Und das kannst du auch gerne mal ... ... also auch an alle Zuhörer, Zuhörerinnen ... ... Quartalsweise, ne?

00:39:34: Versucht mal ... ... Quartalsweise zu gucken, ... ... wenn ich dem Quartal jetzt einen Namen geben würde.

00:39:39: Was wären das?

00:39:40: Ohne einen Hand?

00:39:41: dieses Namen weißt du schon ... ... war das jetzt gut oder war das jetzt weniger gut ... ... je nachdem wie der Titel ist?

00:39:48: Man kann eigentlich vieles mit einem Wort zusammenfassen.

00:39:51: Ja, das ist auch was Psychologisches.

00:39:53: Wenn du so Ziele hast, wir in der Softwareentwicklung haben ja Sprints, das sind zwei, drei Wochen, das sind meistens auch Ziele.

00:40:01: Oder eben länger, das ist halt drei Sprints nochmal zusammenfasst, zu einem PI oder Product Increment, wo man dann wirklich sagt, das ist unser Ziel, was wir erreichen wollen und das ist ja dann auch wirklich regelmäßig jedes Quartal.

00:40:13: Also Softwareentwickler machen das recht regelmäßig.

00:40:17: Kann man uns noch einiges von abgucken, von euren Retroperspektiven.

00:40:20: Das auch, ja.

00:40:21: Definitiv.

00:40:22: Letzte Frage für diese Folge.

00:40:25: Sebastian, warum halten Menschen Dinge aus, obwohl sie längst wissen, dass es ihnen nicht gut tut?

00:40:32: Ach, das gibt verschiedene Gründe.

00:40:35: Da müsste man wahrscheinlich einen Psychologen fragen.

00:40:37: Was denkst du?

00:40:41: Na ja, Verantwortung ist das eine.

00:40:43: Ich glaube, das ist ein ganz großes Thema, dass du eher Verantwortung hast.

00:40:47: Also ich weiß nicht, wie es dir geht.

00:40:49: Man großer ist in der Pubertät oder kommt da rein.

00:40:51: Man hält ganz viel aus, weil man auch irgendwie Verantwortung hat und auch sich sagt, naja, vielleicht haben wir ja auch mal so.

00:40:58: Natürlich ist man nicht zufrieden mit dem, wie manchmal Entwicklungen sind.

00:41:03: Aber man hält es halt aus, weil man hat versucht, vielleicht das Bessere noch rauszuholen.

00:41:07: Man kann ja nicht einfach sagen, jetzt bin ich nicht mehr Vater.

00:41:09: Also das ist wie so, das ist ja Quatsch.

00:41:12: Natürlich geht das, aber das ist nicht mal ein Anspruch.

00:41:15: Und dann ist es wahrscheinlich auch.

00:41:17: Bei vielen Zielen im Unternehmen so, dass man sagt, ich habe jetzt Verantwortung dafür übernommen.

00:41:22: Auch wenn es mir jetzt nicht passt, mir keinen Spaß macht.

00:41:24: Ich ziehe das jetzt durch, ich mache das jetzt fertig.

00:41:27: Vielleicht manchmal auch Pflichtgefühle.

00:41:29: Genau, das kommt noch vielleicht dazu.

00:41:30: Genau, Pflichtgefühle.

00:41:32: Ja, vielleicht ist das Ziel auch gut.

00:41:34: Also vielleicht ist das Ziel auch sinnvoll.

00:41:36: Vielleicht ist es kollidiertes ja nur mit deinem persönlichen Zielen.

00:41:39: Das kann ja auch passieren.

00:41:40: Es muss das ja trotzdem machen.

00:41:43: Das ist auch ein Grund dafür, an Zielen festzuhalten.

00:41:47: Man muss das halt abwägen, das ist ja nicht so ein, an, aus, schwarz-weiß-Ding, sondern du hast ja oft auch konträre Ziele und musst halt gucken, wie gehst du mit Zielkonflikten um.

00:41:58: Und dann kann es schon mal sein, dass du Ziele verfolgst, die jetzt nicht originär deine Ziele waren oder wo du weißt, dass die nicht so richtig für dich persönlich vielleicht zielführend sind, aber vielleicht für die gesamte, für das gesamte, für die Organisation und der Gesellschaft sogar.

00:42:15: Das kann ja auch sein, dass man sagt, ich bereicher mich jetzt mal nicht, sondern ich gebe was zurück.

00:42:20: Natürlich kann das Ziel sein bereichern und dann kann man sich noch mehr kaufen, aber vielleicht ist das nicht das Richtige und deswegen macht man vielleicht Dinge, die um jetzt Reichtum anzuhäufen, vielleicht nicht das richtige Ziel sind.

00:42:36: Machen einem vielleicht aber trotzdem glücklich.

00:42:38: Das ist vielleicht auch ein Grund, warum hält man ein Ziel fest, wie nicht voranbringen, vielleicht macht es eigentlich glücklich.

00:42:42: Manchmal vielleicht auch aus Angst vor Konsequenzen.

00:42:45: Ja, stimmt, das kommt noch mit dazu.

00:42:47: Wobei man sich ja immer überlegen muss, was ist das Schlimmste, was passiert?

00:42:52: Und das ist meistens nie so schlimm, dass irgendwer stirbt, also ganz selten.

00:42:58: Aber manchmal, wenn ich mich für etwas entscheide, muss ich vielleicht auch einen anderen neuen Weg gehen, der auch erstmal Aufwand bedeutet, wo ich auch erstmal Energie, neue Energie, neuen Fokus drauflegen muss.

00:43:11: Und ich glaube, das kann manchmal auch abschrecken.

00:43:15: Weiß nicht, wie es dir geht, aber ich habe genauer so was, habe ich Spaß.

00:43:18: Also ja, gerade Dinge... Also

00:43:20: ich auch, aber ich weiß, warum haben wir da Spaß?

00:43:24: Weil wir die Erfahrung gemacht haben, dass es funktioniert, dass wir mit neuen Learnings, mit neuen Input, mit neuen Wissen, was man aufgebaut hat, irgendwie rausgeht.

00:43:33: Aber diese Erfahrung muss man, glaube ich, auch erst mal sammeln, irgendwie mutig zu sein, neuen Weg zu gehen und dann einfach mal zu schauen, was passiert und

00:43:42: so.

00:43:42: Ja, aber wir haben vorhin eine Bedeutungslosigkeit gesagt.

00:43:45: Ich meine, wenn wir jetzt irgendwann aufhören zu lernen oder Wege wirklich zu gehen, die unbekannt sind, dann hörst du ja auf zu lernen.

00:43:52: Und dann müsste irgendwann Bedeutungslos, weil dich Dinge überholen.

00:43:56: Mein Ziel ist jetzt nicht, wie gesagt, in der Rente bedeutungslos zu sein, sondern da auch Dinge zu tun.

00:44:02: Und dann muss ich wahrscheinlich auch da mich nochmal anpassen, lernen, Dinge anders machen, selbst wenn ich achtzig bin.

00:44:08: Dann ist vielleicht... Die Gesellschaft komplett anders muss man heute mit klarkommen.

00:44:13: Was auch noch ein Grund sein könnte, warum man an Sachen festhält, obwohl man sie vielleicht gar nicht mehr möchte und einigmehr guttun, die Erwartungshaltung von anderen.

00:44:30: Ja, inwiefern?

00:44:32: Du kannst doch jetzt den, jetzt mal ganz überspitzt, den Job nicht kündigen, weil der ist sicher.

00:44:39: So, ich erinnere mich so an andere Generationen.

00:44:41: Ja,

00:44:42: okay.

00:44:44: Das ist ein sicherer Job, den du hast und der ist bedeutsam.

00:44:48: und nein, du kannst doch nicht innerhalb von zwei Jahren jetzt irgendwie schon wieder deinen Job wechseln und so weiter und so fort.

00:44:54: Ich hatte die Diskussion ja übrigens auch in privaten, wo ich mich von einem Job losgerissen habe, weil er mir nicht gut getan hat und ich wirklich aushandeln musste.

00:45:05: Am Anfang tue ich den Schritt jetzt oder nicht, weil es natürlich eine Aufgabe von Sicherheit war.

00:45:15: Also da gebe ich dir vollkommen recht.

00:45:18: Das sind ja auch krasse Entscheidungen.

00:45:19: Also das sind ja auch Entscheidungen, die finanzielle Bedeutung haben für eine Familie und auch andere.

00:45:27: Aber das hat bei mir zumindest in den Entscheidungen niemals beeinflusst, dass meine Oma gesagt hat, du kannst den Job nicht kündigen, du bist in einem Konzern, da geht es dir doch gut.

00:45:37: Außer du

00:45:37: hast, ich glaube, es wird umso wichtiger, umso höher die Abhängigkeit zueinander ist.

00:45:43: Ja,

00:45:44: du hörst ja auf deine Ratgeber, das ist schon klar.

00:45:47: Aber ja, ich weiß nicht, also wenn es dir gar nicht gut tut, wird dir auch keiner den Rat geben bleibt da.

00:45:55: Ich hoffe.

00:45:55: Ja.

00:45:56: Ja.

00:45:57: Und so können wir auch diese Episode beenden.

00:46:01: Ach so.

00:46:01: Mit den

00:46:03: sechs Fragen.

00:46:04: Also wie gesagt, das war eine Einladung für euch, darüber nachzudenken, so wie das Sebastian ich jetzt gerade gemacht haben.

00:46:10: Ihr müsst nix entscheiden.

00:46:11: Ich

00:46:11: hab noch.

00:46:12: Und du meldest dich, ihr müsst nix entscheiden, ihr müsst nix verändern.

00:46:15: Ihr dürft aber darüber nachdenken.

00:46:16: So was denn?

00:46:17: Ich hab noch, bei sechstens ist mir noch der Froschemixer eingefallen oder die Krabbe im Topf, wo der Topf langsam heiß wird.

00:46:24: Man merkt.

00:46:25: halt nicht, dass man kocht.

00:46:27: Vielleicht merkt man auch gar nicht, dass es einem nicht gut tut.

00:46:29: Das ist ja nochmal ein Punkt, der auch dazu führt, dass man Dinge tut, die einem nicht gut tun.

00:46:34: Ich glaube, die Krabbe oder der Krebs im Topf ist, glaube ich, das Beispiel, wenn du den in kalte Wasser packst und dann langsam heiß machst.

00:46:40: Er stirbt irgendwann auch, aber er wird nicht rauskrabbeln vielleicht, weil es ganz nett ist und sich langsam erwärmt.

00:46:45: Und so ist es ja manchmal auch mit deinen Entscheidungen, die du machst, der du merkst gar nicht, dass das Umfeld total schlecht ist, sich zu etwas Schlechterem entwickelt.

00:46:54: Ossers sagt ja irgendjemand oder du siehst es irgendwo und deswegen ist es manchmal ganz gut, da vielleicht einen äußeren Blick rein zu holen.

00:47:01: Du hast es vorhin auch mehr erwähnt, holt euch Rat, Coaching sonst irgendwas.

00:47:05: Genau um das zu sehen.

00:47:07: Genau.

00:47:08: Und

00:47:10: somit ein wunderbares, zwanzig, sechsundzwanzig, indem ihr glücklich und zufrieden seid.

00:47:15: Ja, genau und gesund.

00:47:18: Und vor allem gesund.

00:47:18: Genau,

00:47:19: gesund und ein schönes zwanzig, sechsundzwanzig für alle.

00:47:24: Und uns auf die Ohren.

00:47:25: Bis zum nächsten Mal.

00:47:26: Bis

00:47:26: zum nächsten Mal.

00:47:30: Das war Karriere ist kein Ponyhof.

00:47:32: Von

00:47:32: und mit Franziska und Sebastian.

00:47:34: Vielen Dank fürs Reinhören.

00:47:35: Wir hören uns nächste Woche Mittwoch, früh am Morgen wieder.

00:47:38: Wenn es heißt, wir decken Unternehmensmythen auf für alle, die ihren eigenen Weg gehen und nicht auf dem Ponyhof stehen bleiben wollen.

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