Slow Down to Speed Up: Warum Pausen klüger machen
Shownotes
Wir sprechen offen darüber, wie leicht man im Karriere-Rennmodus den eigenen Kompass verliert – und warum Pausen kein Luxus, sondern Notwendigkeit sind. In dieser Folge teilen wir persönliche Erfahrungen aus dem Alltag zwischen Führung, Familie und Selbstanspruch und fragen uns: Wohin rennen wir eigentlich? Wir diskutieren, wie Stress Kreativität blockiert, warum Mini-Pausen die Produktivität steigern und was es wirklich heißt, wirksam und glücklich zu arbeiten. Dabei räumen wir mit Mythen rund um Leistung, Ausbrennen und Work-Life-Balance auf. Schalt ein und finde heraus, wie du mit bewussten Stopps nicht nur erfolgreicher, sondern auch erfüllter durchs Berufsleben gehst.
PISA-Studie
Bachelor-Master-System
https://de.wikipedia.org/wiki/BachelorundMasterinDeutschland
Cortisol
https://de.wikipedia.org/wiki/Cortisol
Präfrontaler Cortex
https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4frontaler_Cortex
Limbisches System
https://de.wikipedia.org/wiki/Limbisches_System
Change Management
https://de.wikipedia.org/wiki/Change_Management
Generation Z
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00:00:06: Hallo Sebastian.
00:00:08: Hallo Franzi.
00:00:10: Es erinnert mich immer so, wir hatten doch mal so einen, weiß ich nicht, so einen Unterton, ne, wo wir so monstermäßig.
00:00:16: Ja, ja, haben wir nie gesendet, aber ja.
00:00:19: Ja, doch, das war ein Short.
00:00:21: Das war ein Short?
00:00:22: Ja, stimmt, stimmt ganz am Anfang, ja.
00:00:24: Ja, haben wir hier die Technik ausprobiert.
00:00:25: Aber ich wirklich
00:00:26: sehr gelacht.
00:00:26: Roboterstimme.
00:00:27: Ja, und jetzt immer wieder ganz normal.
00:00:29: Ja.
00:00:30: Ja.
00:00:32: Sebastian, habt ihr ja gerade schon gesagt in unserem kurzen Vorgespräch ohne Mikro?
00:00:38: Ich weiß gar nicht, wie das Thema einleuten soll, es wird wieder tief zum Gedanklich mitnehmen.
00:00:46: Und ich würde das Ganze so beginnen, indem ich mich zurückbesinne, das ist jetzt schon fast zwei Jahre her, an einem Tag, wo ich mal wieder erst achtzehn, neunzehn Uhr zu Hause war, obwohl ich mir damals versprochen habe, ich halte meine Grenze ein.
00:01:08: Ich lass um sechszehn Uhr den Stift fallen.
00:01:10: Ich hole dann meine Kinder vom Kindergarten ab, weil wenn ich schon früh um sechs Uhr das Haus verlasse, ich sie nicht in den Kindergarten bringen kann.
00:01:18: Aber diese Grenze nicht eingehalten habe.
00:01:22: Nicht, weil ich nicht wollte, sondern gefühlt, weil ich mir nicht die Erlaubnis gegeben habe, nein zu sagen.
00:01:29: Und an dem Tag komme ich wieder so abends nach Hause.
00:01:33: Gleich gestresst.
00:01:34: So die Kinder belagern mich und irgendwie gedanklich bin ich noch richtig bei der Arbeit.
00:01:39: Und dann gab es irgendwann im Abend einen Moment von unserer größten Tochter, die war damals sechs.
00:01:45: Die meinte, weil ich gesagt habe, Mensch, ich bin aber heute schon zeitiger zu Hause als in den letzten Tagen.
00:01:50: Ja, Mama, du bist vor Zuhause oder du bist ja trotzdem nie da.
00:01:54: Gemeint war damit.
00:01:55: Ich bin zwar zu Hause, aber meine Gedanken sind immer woanders.
00:01:58: Und irgendwie bin ich doch nie da und nie greifbar.
00:02:01: Das tat weh.
00:02:03: Und das war auch der Moment.
00:02:06: Ich glaube, es hat ein paar Tage gedauert, dass ich das so wirklich realisiert habe.
00:02:10: Aber es war der Moment, wo ich mir gedacht habe, Franziska, wo rennst du eigentlich gerade hin?
00:02:16: Du rennst die ganze Zeit, wohin?
00:02:19: Und das war mein Slowdown to Speed Up Moment.
00:02:23: Okay.
00:02:26: Karriere ist kein Ponyhof, der Podcast über Mythen macht und Selbstzweifel im Berufsleben.
00:02:31: Franziska und Sebastian sprechen über Aufstieg und Ausbrennen,
00:02:35: Herkunft und Haltung und warum Leistung oft nicht reicht.
00:02:38: Für alle, die ihren eigenen Weg gehen und nicht auf dem Ponyhof
00:02:42: stehen bleiben wollen.
00:02:47: Sebastian, kennst du so eine Moment?
00:02:51: Ich glaube, es wäre gelogen, wenn ich jetzt Nein sagen würde.
00:02:55: Aber ich habe gerade überlegt, während du das erzählt hast, ob es nicht auch durchaus normal ist, dass man gedanklich Sachen mitnimmt.
00:03:03: Also, dass man die einfach dabei hat.
00:03:05: Weil jetzt auch egal, wann man Feier macht, du hättest wahrscheinlich an dem Tag auch um fünfzehn Uhr Feier machen können und du hättest es vielleicht trotzdem mitgenommen.
00:03:14: Von daher ist das glaube ich nicht so, dass das Ausschlag geben.
00:03:18: Das klang jetzt aber eher so, als ob das in der Zeit regelmäßig war.
00:03:22: Und das ist glaube ich eher der Punkt, dass man mal was mitnimmt.
00:03:26: Und das Mitglied
00:03:27: geht es
00:03:27: mir gar nicht.
00:03:27: Es geht nur um den Rennmodus im Hinblick von ich renne, aber ich weiß gar nicht wohin.
00:03:32: Und darf mir dann meine kurze Pause gönnen, um drüber nachzudenken, wo würde ich ihn eigentlich hin?
00:03:42: Ich wollte das eigentlich erst später sagen, aber ich finde das passt zu sehr und ich sage das tatsächlich auch gerne in meinen Coaching-Sessions, die ich habe oder in Keynotes, die ich halte, wenn ich über das Thema Slow-Down-Tools wiederabrede.
00:03:59: Das dürft ihr gerne mal mitnehmen, weil letztendlich hat das auch natürlich was mit Karriere zu tun.
00:04:05: Wenn du rennst, musst du nicht fühlen.
00:04:08: Wenn du funktionierst, musst du nicht hinterfragen.
00:04:11: Wenn du dauerhaft beschäftigt bist, merkt keiner, auch du nicht, dass du innerlich leer bist.
00:04:22: Ja, du hast wieder so ein Sternrunzen drauf.
00:04:23: Was will sie mir jetzt damit sagen?
00:04:25: Nehmt's mit.
00:04:27: Aber
00:04:27: genau das war auch das, wo ich halt drüber nachgedacht habe.
00:04:30: Weißt du, wohin renne ich?
00:04:32: Ich war in einer Karriereleiter sehr weit oben, aber ich war trotzdem nicht glücklich.
00:04:39: Um dann halt zu hinterfragen, was ist denn eigentlich mein Glück?
00:04:43: Wo muss ich denn eigentlich hin?
00:04:44: Was sind denn eigentlich meine Motive, die mich antreiben?
00:04:46: Bei mir ist zum Beispiel hohes Wirksamkeit, hohes Beziehungsmotiven.
00:04:49: Das muss ich halt spielen, auch innerhalb des Jobs, damit ich wirklich für mich erfolgreich und glücklich bin.
00:04:56: Aber das muss man auch erst mal klar haben.
00:04:59: Ja, nee, wo ich hingeblieben bin, ist es im Pauschal immer so, wenn man rennt, ist man leer.
00:05:05: Ist es
00:05:05: nicht?
00:05:05: Nee, das meinte ich, da bin ich hingeblieben.
00:05:08: Aber ansonsten hast du vollkommen recht und ich kann mich jetzt auch an Situationen erinnern, wo das bei mir so war.
00:05:14: wo es zum Beispiel um die Entscheidung ging, gehe ich jetzt nach Bonn zum Beispiel.
00:05:19: Das war genau so ein Moment, wo ich gedacht habe, ja, aber was willst du denn da?
00:05:22: Macht dich das denn jetzt wirklich glücklich?
00:05:26: Dann habe ich ja das Couching gehabt, das Führungskräftekouching von der deutschen Telekom, was dazu führte, dass ich die Telekom verlassen habe.
00:05:33: Aber das war genau so ein Moment, wo es mir jetzt nicht die Kinder gesagt haben, aber ... wo ich auch gefühlt habe, dass das nicht der richtige Weg ist.
00:05:44: Ja, ich hatte da nach übrigens auch davor schon angefangen mit Coachings, also ich als Klientin.
00:05:51: Und vor allem auch danach, das habe ich richtig gebraucht.
00:05:54: Und ohne die Unterstützung, wir hatten ja davor die Folge mit dem Mentoring, wäre ich auch nicht so schnell auf den Weg gekommen, zu wissen, wo ich denn jetzt eigentlich wirklich hin will.
00:06:03: Das hätte wesentlich länger gedauert.
00:06:05: Also ich will nicht sagen, dass ich es nicht geschafft hätte, aber es hätte länger gedauert.
00:06:09: Bei mir war es mein Geschäftspartner damals, der eine gute Idee hatte.
00:06:12: Und ich war Feuer und Flamme und wusste, ich wollte da ja wieder weg.
00:06:17: Und ich weiß, mir nicht gefallen hat.
00:06:19: Das muss ich aber auch dazu sagen.
00:06:20: Ich habe meinen Job da gerne gemacht.
00:06:22: Aber so die, wenn ich jetzt weitergegangen wäre auf der Karriereleiter, wie du es gerade so schön gesagt hast, dann hätte ich Entscheidungen treffen müssen, die ich gar nicht treffen wollte.
00:06:31: Und ich glaube, das war dann der Grund.
00:06:33: Wo ich dann auch hinterfragt habe, ist das jetzt das Richtige.
00:06:36: Ich war ja wirklich vier Tage die Woche nicht zu Hause.
00:06:39: War eigentlich permanent im Boden.
00:06:41: Es wäre nur sinnvoll gewesen, nach Boden zu ziehen.
00:06:44: Wollte ich aber nicht.
00:06:47: Also uns immer noch schöner, aber hinziehen musste ich da nicht.
00:06:51: Und dann war auch immer die Frage, ist das was ich mache nachhaltig?
00:06:54: Ist das bewirkt das irgendwas?
00:06:59: Und das musste ich leider verneinen.
00:07:01: Das ist aber auch normale in dem Job auch.
00:07:03: In einem Konzern ist es durchaus normal, dass man so in bestimmten Positionen einfach ganz viele Ideen produziert und nur zehn Prozent werden genommen.
00:07:11: Dann hat man ständig das Gefühl, neunzig Prozent sind Müll, aber es ist ja nicht so.
00:07:15: Ja.
00:07:16: Aber wenn das dazukommt, dann ist das schon eine Situation, wo man mal drüber nachdenkt.
00:07:20: Ja, und ganz oft ist man so sehr im Rennenmodus, dass man darüber gar nicht nachdenkt, weil man rennt ja.
00:07:26: Und da gibt es auch so eine schöne Metapher, die ich da sehr gerne erzähle, und zwar die Rennfahrer-Metapher.
00:07:31: Ja, jetzt liegt los.
00:07:32: Stellt dir vor, du bist Rennfahrer, Max wärs Dappel oder wie auch immer.
00:07:37: Und stehst an der Ziellinie mit ganz vielen anderen Konkurrenten.
00:07:41: Und dann ist natürlich das Ziel so schnell wie möglich am Ziel zu sein, deine mehreren Runden dazu überschlagen.
00:07:47: Eine Rennstrecke oder auch jede andere Strecke, die du nehmen kannst, geht aber nicht nur gradlinig.
00:07:53: Die hat ganz viele Kurve.
00:07:55: Und dann ist es entscheidend in der Kurve, an dem richtigen Punkt mal auf die Bremse zu treten.
00:08:00: Und am richtigen Punkt wieder zu beschleunigen.
00:08:02: Slow down to speed up sozusagen.
00:08:05: Und stell
00:08:06: dir mal vor,
00:08:07: stell dir mal vor, also nachher wird auch derjenige gewinnen, der an dem richtigen Zeitpunkt auf die Bremse tritt und dann wieder ins Gaspedal.
00:08:14: Weil er rechtzeitig beschleunigen konnte.
00:08:15: Das ist
00:08:16: das Entscheidende.
00:08:17: Und stell dir mal vor, du bist zum Beispiel Taxifahrer oder Busfahrer und du bist nicht alleine da drin.
00:08:24: sondern du hast dein Team oder deine Familie mit drin, für die du verantwortlich bist.
00:08:28: Und welche Konsequenz bist Führungskraft?
00:08:31: Welche Konsequenz hätte es denn, du trittst an der entscheidenden Stelle in der Kurve, nicht auf die Bremse und fliegst raus?
00:08:41: Ja, also ich hatte in der nördlichen Interview gesehen, da hat eine, ich weiß nicht, das war ein Unternehmensberater, und der hat gesagt, er macht alle sechs Wochen Urlaub.
00:08:51: Fand ich erst mal interessant, also ich glaube, ich würde das nicht hinkriegen.
00:08:54: Aber alle sechs Wochen, ja, ist auch nicht lang.
00:08:56: Er fährt auch mal einen Wochenende nur weg und arbeitet auch nicht.
00:08:59: Das ist wirklich Urlaub alle sechs Wochen.
00:09:01: Braucht er das einfach, um sich wieder aufzuladen?
00:09:05: Fand ich auch spannend.
00:09:06: Aber das ist ja genau das, der hat sich aber bewusst gemacht, dass er das braucht und macht das einfach.
00:09:12: Ja, genau, weil was passiert, wenn wir zu seinem Rennmodus sind?
00:09:17: Wir sind halt.
00:09:18: Renn bedeutet auch so ein bisschen Stress.
00:09:21: Beim Stress schütten wir Cortisol aus.
00:09:24: Das ist per se erst mal nicht schlecht, weil es ist so auch das Hormon, was uns letztendlich beim Überlebeninstink total hilft.
00:09:32: Zu viel Cortisol führt aber tatsächlich dazu, dass bestimmte neue Gehirnzellen sich nicht bilden und diese napsen sich nicht miteinander verknüpft.
00:09:39: Das erklärt jetzt einiges.
00:09:41: Das heißt, wenn ich die ganze Zeit im Rettmodus bin, das ist nur logisch, werde ich nicht schlauer, sondern eigentlich dümmer.
00:09:50: Alzheimer kann auch eine ganz gute Konsequenz für später sein.
00:09:54: oder das typische, die Menschen gehen rennt da und danach gehen sie ins Krab.
00:10:01: Ja, das kann man als Auslöser dazu auch betrachten, was ich aber auch ganz spannend finde, bei Stresssituationen, auch mit zu viel Cortisol.
00:10:12: Da springt halt immer der Brieffrontale Cortex an.
00:10:15: springt nicht an und der Briefwantale Cortex, der ist das Teil, was ich zum Denken, zum Führen, für neue Innovationen brauche.
00:10:23: und in Stresssituationen ist immer so das limbische System, was funktioniert.
00:10:27: Das heißt, meine Schublade, die ich aufmache aus der Erfahrung heraus, die sagt, du hattest schon zehnmal gut geklappt und so mache ich es einfach wieder, weil, ja, funktioniert ja.
00:10:39: Wenn du also Innovation und Kreativität brauchst, ist nicht das beste.
00:10:46: deswegen fein uns ja auch die besten ideen beim duschen oder beim schönen spaziergang.
00:10:52: Beim autofahren wie auch immer der fein uns ja so viele sachen von den ja wie schuppen von den augen oder wie man so sagt.
00:10:59: Von den augen wobei man kreativität ja methodisch.
00:11:06: Oder gute ideen methodisch produzieren kann also auch im stress.
00:11:09: würde ich mal behaupten, aber ich glaube eher, das ist permanent, wenn du permanent im Stress bist.
00:11:16: Und ich habe so spontan wirklich an Leute gedacht, die eigentlich eine Managementposition haben, permanent operative Aufgaben fixen, die denken nicht strategisch.
00:11:26: Und das ist eigentlich eines der großen Probleme, die ich sehe, wenn so ein Unternehmen nicht in die richtige Richtung läuft, weil die Leute einfach keine Zeit haben, sich Gedanken zu machen.
00:11:36: Ja, von mir aus ja einem halben Jahr ist aber was so vielleicht ein zwei in drei Jahren ist.
00:11:40: Wo geht das ganze hin und können dann gar nicht so die richtige.
00:11:43: Führungskraft sein im Sinne von.
00:11:45: ich führe jetzt das Team auf den Berggipfel hoch.
00:11:48: Weil man gar nicht weiß wo der ist, der ist irgendwo im Nebel verschwunden in der Berggipfel und man weiß gar nicht wo der ist.
00:11:53: Ja, total du bist permanent in Feuer, du schaffst Workarounds um schnell zur Lösung zu kommen, aber du gehst nicht an die Ursache ran.
00:12:00: Ja, wobei ich also ich persönlich mag es ganz gerne Probleme zu lösen.
00:12:03: Ich finde das auch sehr kreativ.
00:12:06: Aber du hast vollkommen recht, wenn das permanent das gleiche ist, du permanent eigentlich nur noch mit deinem mit deinem alt hergebrachten Methoden arbeiten musst, dann ist es nicht mehr kreativ.
00:12:16: Aber um genau diese neue Lösung, die du ja so gerne oder dieses Problem zu lösen, wie machst du das?
00:12:23: Nimmst du dir dafür Bewusstzeit oder machst du das Solischen Türenangel?
00:12:27: Also das ist schon so, ich kenn's jetzt vom Programmieren.
00:12:32: Wenn ich ein großes Problem hatte beim Programmieren, zumindest als früher so, bin ich zum Sport gegangen.
00:12:38: Oder habe mir nachgeschlafen.
00:12:39: Und dann bin ich halt um drei aufgewacht und hat die Lösung.
00:12:42: Also es ist schon so, dass das irgendwie im Unterbewusstsein funktioniert hat, wenn man zur Ruhe kommt.
00:12:46: Das ist vollkommen so.
00:12:50: Von daher, das passt schon.
00:12:52: Weil ganz besonders ist es ja auch, gibt ja viele Studien, kommt auch jedes Jahr eine neue dazu raus, die Zahl wird tatsächlich immer höher.
00:13:01: Die Letzte hat gesagt, siebzig Prozent aller Change-Projekte scheiden.
00:13:06: Und das nicht, weil sie nicht konzeptionell gut aufgestellt sind, sondern weil die Menschen einfach ausgebrannt sind.
00:13:12: zu folgen, können nicht mehr.
00:13:14: Weil auch das ist statistisch belegt, dass neun von zehn, neunzig Prozent der Leute sich ausgebrannt fühlt.
00:13:24: Besonders Generationen unter unserem Alter, Generationen Z. Da sind es sehr, sehr, sehr viele, die sagen, also eigentlich stehe ich hier kurz vorm Burnout.
00:13:38: Ich denke auch, die Gründe erforscht man gerade noch.
00:13:41: Aber einige Gründe können natürlich auch sein, wir sind ja dauerhaft belagert.
00:13:46: Oder die Generationen sind dauerhaft digital belagert, mit dem Zweipen links nach rechts und Social Media und hin und her aufmerksam spannen, aufmerksam catchpanne.
00:13:57: Konflikt zwischen Work-Life-Balance und Arbeit und was für sich, was für Themen da auch alle sind.
00:14:02: Aber das heißt, generationensbedingt vielleicht auch, weil die sich noch mehr damit beschäftigen.
00:14:06: Aber es wird nicht weniger, es wird sehr immer höher.
00:14:09: Ich glaube aber auch, also hat vielleicht auch mit Medien zu tun, auf jeden Fall, dass das, dass das eine Dauerbeschallung ist.
00:14:18: Aber ich könnte mir auch vorstellen, dass man den Kindern einfach auch, dass es da anfängt und dass sie einfach keine Freiheit hatten, sich zu entfalten.
00:14:28: Ich könnte mir einfach vorstellen, sie müssen halt, weil die Schule.
00:14:32: und das deutsche Bildungssystem im PISA-Test schlecht abgeschnitten hat, müssen jetzt alle Schüler in die gleiche Richtung rennen.
00:14:40: Und müssen alle Schüler das Gleiche machen, obwohl das nicht individuell angepasst ist, obwohl ja jeder irgendwie unterschiedlich ist.
00:14:45: Und das passt vielleicht wirklich zu.
00:14:47: achtzig, neunzig Prozent für Schüler, aber eben nicht für alle.
00:14:51: Und dann kann ich mir schon vorstellen, wenn du die ganze Zeit in so engen Bahnen laufen musst, von Kindesbeinen an, dann hast du dann noch die Medien, die einfach den Rest benebeln, deiner Kreativität oder deine Zeit wegnehmen, wo du eigentlich kreativ sein könntest.
00:15:05: Dass man sich dann, dass man nie gelernt hat damit umzugehen.
00:15:09: Mit Stress.
00:15:10: Weil das ist ja auch Stress, wenn du gerade lange weiter hast und dann suchst du dir ja Themen und dann dann tust du ja Dinge.
00:15:16: Und du hast ja gar kein Stress mehr, wenn du den einfach dein Handy schnappst oder dein Tablet oder Fernseh guckst oder oder eben genau weißt in der Schule kommt das und das dran.
00:15:26: Ich muss ja gar nicht mehr nachdenken.
00:15:28: Studium genau das gleiche, als sie damals Bachelor Master eingeführt haben.
00:15:32: Was ja sehr verschuld war.
00:15:34: Wo war da die Freiheit?
00:15:35: Ich war froh, dass ich in meinem Studium ganz viel Freiheit hatte.
00:15:39: Und hab einen Semester länger gebraucht.
00:15:42: Genau.
00:15:42: Und was brauchst du denn, wenn du noch einmal Freiheit hast?
00:15:44: Ja, man denkt nach.
00:15:45: Man hat Kreativität und man guckt vielleicht und orientiert sich auch an den Dingen, die einem liegen, die einem Spaß machen.
00:15:52: Und man kann sich viel besser entwickeln.
00:15:54: Ja.
00:15:55: Das klappt auch nicht für jeden.
00:15:56: Man kann auch faul sein, klar.
00:15:58: Aber ich glaube, für die Mehrheit würde das sinnvoller sein.
00:16:02: Aber
00:16:03: wenn man ja faul ist, und genau das ist das, was ich eingangs gesagt habe, wenn du rennst musst du nicht fühlen.
00:16:08: Wenn du nur funktionierst und nur in Bewegung bist, dann sieht keiner, dass du innerlich leer bist oder gar nicht weiß, wo du hingehen musst.
00:16:15: Das tut halt manchmal auch weh, wenn man Rosen hat und sieht absolut.
00:16:19: Man kann aber natürlich auch Pause nutzen, um dann eben innovativ und kreativ zu sein.
00:16:24: Aber wie gesagt, also bei mir funktioniert es wirklich am besten, wenn ich versuche, dass mein Kopf irgendwie leer und frei ist.
00:16:29: Also meine Kreativität ist am höchsten, wenn ich spazieren bin.
00:16:33: Draußen in der Natur.
00:16:34: Dann ist so, ja, ist alles logisch und genauso müssen wir es machen.
00:16:39: Und ja, warum habe ich denn nicht selber dran gedacht?
00:16:41: Aber das ist so eine bewusste oder unterbewusste Pause, wo wir die besten Ideen kommen.
00:16:46: Und nochmal, ja, siebzig Prozent aller Changeprojekte, die schreitern, weil die Leute ausgebrannt sind.
00:16:50: Und ich erlebe das auch.
00:16:51: ... sehr, sehr oft ... ... in Unternehmen ... ... oder auch im privaten Umfeld ... ... man will eine Veränderung ... ... und das sofort und gleich.
00:17:00: Beispiel ... ... ich will abnehmen, ich mache eine Diät.
00:17:04: Das funktioniert zwei, drei Wochen gut, ... ... aber danach geht es ja wieder zurück.
00:17:08: Weil ich letztendlich ... ... mein Leben, meine Haltung, meine Routinen ... ... nicht so umgestellt haben, ... ... dass sie wirklich nachhaltig sind.
00:17:14: Beim Change in einem Unternehmen ... ... ist es auch ganz oft so, ... ... es gibt Changepoint-Projekte, ... ... da gebe ich so viel Geld für aus.
00:17:20: Holen wir noch mal ... interne, externe Berater, keine Ahnung, alles was dazu und will, dass ich einen Haltung-Change von einer Vision von einem Unternehmen beziehungsweise von Mitarbeitern innerhalb von ein Jahr umgesetzt habe, wo wir thirty-fünf Jahre anders gelebt haben.
00:17:40: Also sagen wir bitte mal, wo das funktioniert hat.
00:17:43: Kann ich dir nicht sagen, aber es liegt auch nicht immer nur an den Mitarbeitern, die ausgebrannt sind.
00:17:48: Ich glaube, es ist auch viel oder viele der Change Projekte scheitern auch daran, weil sie methodisch nicht wirklich das Beispiel mit dem abnehmen ist.
00:17:57: ja genau du musst dir lernen.
00:17:59: Und das kannst du auch in vier fünf Wochen lernen, du musst es halt nur durchhalten.
00:18:04: Etwas zu ändern und das fängt ja meistens im Unternehmen oben an, was zu ändern.
00:18:08: Und da ist meine Erfahrung sagt, dass es daran scheitert gar nicht an den Leuten unbedingt genau Vorbildfunktionen.
00:18:16: Ja, wir machen hier so agile Quatsch.
00:18:19: weil wir das müssen, weil das machen alle anderen auch.
00:18:22: Aber darin sind auch viele dieser Projekte gescheitert.
00:18:25: Und wenn das nicht vorliebt, dann aber das hat nichts mit Pausen, Zeiten oder Ruhezeiten zu tun, sondern mit einer nachhaltigen Veränderung in Prozessen, in Abläufen
00:18:37: und
00:18:37: alle mitzunehmen.
00:18:38: Und da unterstützend aber auch Führen halt Pausen dazu, sich die Gedanken zu machen, was muss ich, was darf ich selber ändern, um diesen Change mitzugehen?
00:18:48: Die Frage, musst du dir stellen?
00:18:50: Darf jeder von uns sich stellen?
00:18:54: Und dann vor allem im Thema Führung.
00:18:58: Was brauche ich?
00:18:59: Was brauchen die anderen, damit sie sich mitgenommen fühlen?
00:19:04: Ja, das ist sowieso generell eine richtig wichtige Frage im Bereich der Führung.
00:19:10: Was brauchen andere, damit ich sie mitnehmen kann?
00:19:15: Ich musste gerade an Wirk, Live Balance denken.
00:19:16: Wir hatten das Thema ja auch schon mal und Ich glaube, dass das genauso leer ist, wenn man, wenn man beschließt, man arbeitet, dann ist es zu Ende und dann mache ich irgendwas anderes.
00:19:30: Wenn das keine Kombination aus beidem ist, also die Integration aus Arbeit und Freizeit, das kann genauso zu einer Lehre führen.
00:19:39: Weil wozu mache ich denn den Quatsch hier?
00:19:42: Das erfüllt einen ja glaube ich auch nicht unbedingt.
00:19:44: Jetzt muss ich da wieder zur Arbeit gehen.
00:19:46: Nur damit ich nachher ins Kino gehen kann, das ist ja nicht die richtige Einstellung, das kann ja nicht funktionieren, das ist ja genauso hohl.
00:19:53: Ja.
00:19:53: Und dann, weil du meintest mit Ruhezeiten und so, das wäre ja jetzt genau das Argument für Live Balance, aber es ist ja genau das Gegenteil.
00:20:01: Ja.
00:20:01: Wenn du eine richtig gute Balance findest, du ja eigentlich, indem du Spaß an dem hast, was du tust.
00:20:07: Und da gehört Arbeit dazu und das schließt sich ja nicht aus.
00:20:11: Ja.
00:20:11: Deswegen ist das, was wir gerade machen, keine Arbeit.
00:20:13: Das ist keine Arbeit.
00:20:15: Ich
00:20:15: hab mal gesagt, dass so meine Mietheime waren.
00:20:17: Wann unterhält man sich denn schon mal mit jemandem?
00:20:20: Ja.
00:20:20: Mit einem Mentor.
00:20:23: Aber es stresst, wenn wir nicht aufnehmen und es stresst auch, wenn... Natürlich,
00:20:26: ja, mich nicht, weil ich muss ja nicht zusammenfassen.
00:20:29: Aber wann unterhält man sich mal mit einer Person wirklich so zwanzig, dreißig Minuten mit einem Thema?
00:20:35: Ja.
00:20:36: Und wir schaffen es ja meistens zwei zu haben.
00:20:38: Ja.
00:20:39: Na ja, das stimmt schon.
00:20:40: Aber weißt du, was das Schöne ist?
00:20:42: Also zu viel Stress, zu viel Cortisol, nicht gut.
00:20:44: Synapsen verbinden sich, nicht Gehirnzellen.
00:20:47: Macht's nicht.
00:20:48: Ihr macht euch da mit Dümmer und euer Team auch.
00:20:50: Also bitte mal regelmäßig Pausen einlegen.
00:20:52: Und die können auch klein sein.
00:20:53: Das können kleine Mikropausen sein.
00:20:55: Weil auch das ist wissenschaftlich erwiesen, wenn ich regelmäßig Pausen mache.
00:20:59: Und die können wir Ihnen anders zu sein.
00:21:01: Bin ich sogar zwanzig Prozent produktiver.
00:21:03: Woh,
00:21:04: was für ein Produktivitätshekt.
00:21:06: Also
00:21:06: mal nach der Mittagspause einen kleinen Spaziergang machen
00:21:09: oder einen Schläfchen
00:21:11: oder auch wenn das hilft, einen kleinen Schläfchen versuchen keinen Meeting zu haben.
00:21:18: Also das versuche ich ja gerade in meinem Kalender irgendwie einzubauen, dass ich mir einen Blogger setze, den ich dann wirklich zum freien Nachdenken irgendwie habe.
00:21:26: Ich habe noch nicht geschafft.
00:21:27: Aber für die Mittagspause oder für den
00:21:29: Mittagspause kriege ich jetzt mittlerweile ganz gut hin.
00:21:31: Aber so ein Kreativitätsblogger zum Beispiel.
00:21:35: Habe ich jahrelang versucht und dann denke ich immer so, ich muss jetzt aber was anderes machen und das klappt bei mir nicht.
00:21:40: Ich auch.
00:21:42: Aber ein Kreativitätsblocker könnte bei mir zum Beispiel sein, ich gehe eine Runde spazieren.
00:21:47: Und dann würde man denken, aber das ist doch kein Arbeiten.
00:21:50: Aber es ist eigentlich eine kreative Zeit.
00:21:52: Irgendwie ist es auch Arbeiten.
00:21:54: Ich war mit einem guten Studienfreund.
00:21:57: Das war auch zu Studienzeiten.
00:21:58: Wir haben aber nebenbei gearbeitet im Fraunhofer Institut an der Uni.
00:22:02: Und wir haben es... ... fast regelmäßig geschafft, nachmittagessen zwei Stunden spazieren zu gehen ... ... und hatten die besten Ideen in den zwei Stunden.
00:22:09: Und das war schon dann Arbeit.
00:22:11: Ja.
00:22:11: Haben
00:22:11: wir auch abgerechnet.
00:22:13: Ja.
00:22:13: Ist ja so.
00:22:14: Ja, das war ein Arbeitsmeeting.
00:22:17: Hab ich übrigens auch oft gemacht ... ... dann wirklich so meine ein zu eins Gespräche ... ... und sowas auch mit den Spazieren gemacht.
00:22:24: Ich glaube, da haben wir auch schon mal ... ... ein ordner Vollgeduld
00:22:25: gesprochen,
00:22:26: was ... für eine schönere Atmosphäre, das war als eigentlich auch im Bürostuhl sich gegenüberzusitzen.
00:22:32: Ja.
00:22:32: Oder irgendwie virtuell anzugucken.
00:22:35: Ja, also macht kleine Minipausen.
00:22:37: Das kann ganz, ganz viel sein.
00:22:39: Es kann auch mal sein, indem man sich bei ganz bewusst sein Tee oder dein Kaffee trinkt.
00:22:44: Und da wirklich
00:22:45: mal versuchen, nix
00:22:45: Sport machen.
00:22:46: Ja, ich
00:22:47: glaube, das hilft auch.
00:22:48: Gerade wenn du Cortisol sagst, da hilft Sport auf jeden Fall auch.
00:22:51: Ja.
00:22:52: Und dann mal versuchen, nix zu tun.
00:22:54: Ich habe neulich versucht, wieder zu meditieren.
00:22:57: Hatten eine wunderschöne liebe Grüße an die Frauen, die alle da waren.
00:23:01: Eine Blessing Way Baby Party.
00:23:04: Mit einer kleinen Meditation.
00:23:06: Und auch das, das war wieder.
00:23:08: Mir ist in dieser Meditation, das war wirklich nur eine kurze, so viel bewusst geworden.
00:23:13: Einfach die Augen zuzumachen, sich etwas Bestimmtes vorzustellen.
00:23:17: Das geht geführt.
00:23:18: oder einfach mal so eine kleine Traumreise.
00:23:20: Keine Ahnung, das hört sich alles richtig komisch an.
00:23:22: Ich weiß für die meisten, die denken, oh, ist ein Quatsch.
00:23:24: Isotere Schraube.
00:23:25: Mist.
00:23:25: ... ausprobieren.
00:23:27: Also bevor ihr euch eine Meinung macht, ... ... probiert's einfach mal aus.
00:23:29: Ja,
00:23:29: also das finde ich auch ... ... finde ich super so, ... ... auch so Gedanken reisen und so ... ... zum Entspannen finde ich super.
00:23:36: Ja oder auch zum Klarwerden.
00:23:39: Erst mal zum Unterkommen ... ... und dann auch zum Klarwerden, ja.
00:23:43: Ich habe jetzt immer zum, also ... ... im E-Commerce ist ja so, wir haben ... ... wir haben Shops die extrem ... ... Piksiesen, also die so Saisonabhängig sind, ... ... die also wirklich Weihnachten sind, ... ... Vollstress Weihnachten, also jetzt ... Und bei mir ist es jetzt seit Jahren so, dass ich am Ende des Jahres einfach voll Stress habe.
00:24:02: Auch diese Woche jetzt wird am Freitag, ich freue mich auf den Freitag, das ist eine Weihnachtsfeier.
00:24:08: Und danach wird es wieder ruhiger.
00:24:09: Und ich weiß ganz genau, dass es danach wieder ruhiger wird.
00:24:12: Deswegen kann ich jetzt Gas geben.
00:24:15: Aber ich muss mir auch vornehmen, dann ab nächster Woche.
00:24:17: Und das wird mir dann auch schwerfallen, weil du sitzt dann da und hat gar nichts zu tun.
00:24:21: Aber ich muss auch dann ganz bewusst sagen, nee, ich kann jetzt nicht mehr.
00:24:26: mehr als zehn Stunden am Tag arbeiten.
00:24:28: Das ist halt irgendwann auch vorbei.
00:24:29: Das mache ich jetzt seit zwei Monaten und das reicht jetzt.
00:24:32: Ja.
00:24:32: Ja.
00:24:33: Und dann ist wieder Ruhe.
00:24:33: Wenn
00:24:34: wir halt kein Marathon zu laufen, sondern kleine Sprints.
00:24:37: Ja, genau.
00:24:37: So sagt man ja immer.
00:24:39: Oder die Sprints, die können auch mal größer sein.
00:24:40: Und ich finde auch, man kann, umso jünger man auch ist, Schon echt schneller sprinten, weil du auch einfach weniger Verpflichtungen hast.
00:24:50: Also ich nehm das jetzt mit meinem Jüngeren nicht.
00:24:52: Also dem tat das überhaupt nicht, wie vierzehn, sechzehn Stunden zu arbeiten, was man eigentlich überhaupt nicht darf.
00:24:59: Machen wir ja auch nie.
00:25:00: Ja, gedanklich mitzunehmen.
00:25:04: Aber mein jetziges Ich, was viel mehr Verantwortung auch außerhalb der Arbeit hat.
00:25:09: Ich kann nicht mehr die ganze Zeit Marathon laufen.
00:25:12: Und ich weh das auch
00:25:12: gar nicht mehr.
00:25:13: Aber du hast mal irgendwann gesagt, Kinder und Familie sind zwei Job.
00:25:17: Und vielleicht sogar der erste Job.
00:25:19: Und von daher ist das auch arbeiten.
00:25:22: Absolut.
00:25:24: Seitdem du mir das mal gesagt hast, sehe ich das so.
00:25:27: Da hast du absolut recht.
00:25:28: Ich meine jetzt leider immer noch dieser Arbeit, wo man Geld verdient.
00:25:32: Für die andere ist
00:25:34: ja kein Geld.
00:25:35: Die Kinder geben mir das so viel zurück.
00:25:39: Ja, ja klar weiß ich das.
00:25:41: Aber das ist aber auch eine Perspektivsache, wenn du sagst, das eben Kinder-Familie, das ist eben auch Sprint.
00:25:48: Also kriegt das mal hin.
00:25:49: Also ich weiß nicht, ob das in jungen Jahren so hingekriegt
00:25:51: hätte.
00:25:52: Deswegen kannst du ja nie zwei Marathons nebeneinander laufen.
00:25:54: Also dass das geht, aber das ist verrückt, wenn du das jetzt wirklich mal vorstellt.
00:25:58: Man läuft eigentlich die ganze Zeit in der Kindererziehung Marathon.
00:26:02: Im Grunde schon.
00:26:05: Und ständig misserfolge.
00:26:08: Meine Botschaft nochmal an euch, ich lese euch den Satz jetzt nicht nochmal vor.
00:26:11: Aber genau das ist das.
00:26:14: Fragt euch mal, wohin rennen wir denn eigentlich als Führungskraft als Teammitglied, als Mensch, als Manager, als Unternehmer und das auch alles noch in einer weiblichen Form.
00:26:25: Wohin rennen wir
00:26:25: denn?
00:26:26: Ja, wir haben ja noch nicht den Jahreswechsel, aber das ist eigentlich immer eine ganz gute Zeit, mal drüber nachzudenken.
00:26:31: Ist jetzt vielleicht auch schön, dass es draußen geschneit hat.
00:26:34: Es ist schön gemütlich.
00:26:35: Man sitzt vielleicht mit einer Tasse Tee drin.
00:26:38: und denkt da mal drüber nach.
00:26:39: Slow down to speed up.
00:26:45: Das war Karriere ist kein Ponyhof.
00:26:46: Von
00:26:47: und mit Franziska und Sebastian.
00:26:49: Vielen Dank fürs Reinhören.
00:26:50: Wir hören uns nächste Woche Mittwoch früh am Morgen wieder.
00:26:53: Wenn es heißt, wir decken Unternehmensmythen auf für alle, die ihren eigenen Weg gehen
00:26:58: und nicht
00:26:58: auf dem Ponyhof stehen bleiben wollen.
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